
Da Fiat und Hymer unser Wunschmobil erst ab Herbst 2006 produziert, buchen wir bei Herrn Christoffel einmal mehr Flug und Wohnmobil. Um der mitteleuropäischen Sommerhitze zu entgehen, gehts heuer nach Skandinavien. Wir entschliessen uns, recht nördlich in Finnland zu starten, im Strom der Massen Richtung Nordkap zu fahren, dann die Küste Norwegens zu entdecken und über Schweden wieder am bottnischen Meerbusen entlang an den Startpunkt zurückzukehren. Ein kurzer tagebuchartiger Abriss über die Geschehnisse, jeweils abends im Wohnmobil bei einem Glas Roten ins iBook getippt:
22. Juli 2006
Thomas und Ursula nehmen uns mit nach Zürich an den Flughafen, das erspart uns das Schleppen unserer Taschen durch die Bahnhöfe. Die Security vor dem Gate hat offenbar grosses Interesse an meinem iBook im Handgepäck – sowohl in Zürich als auch später in Helsinki wird es bestaunt. Die Flüge sind angenehm kurz und wir kommen um 17:45 Ortszeit in Rovaniemi an. Der Flughafen hat ungefähr soviel Traffic wie Bleienbach an einem schönen Sommerwochenende! Nach langem Warten auf unseren Shuttle zum Vermieter entpuppt sich der Europcar-Schalter als Zweigstelle von TouringCars. Der Typ zeigt uns gleich neben dem Eingang auf dem Parkplatz unseren nagelneuen Hymertramp GT. Er ist seit 14 Tagen eingelöst und hat 5000 Km auf dem Tacho – den sollten wir wieder ganz zurück bringen! Wir fahren 2 Km bis zu einem Tankstellenshop um das Notwendigste einzukaufen und räumen unsere Sachen ein. Leider entpuppt sich der Schubladenlocker in der Küche als Einbahnstrasse. Blockieren geht, aber auf kriegt man die Schubladen nicht mehr. Mit Hilfe meines Leatherman-Tools schraube ich die Spühle aus der Abdeckung, baue die oberste Schublade aus und studiere die Mechanik. Der Mecano bei Hymer hat eindeutig das Fett vergessen – das Gestänge klemmt. Im Shop kriege ich Oel, welches ich mit einem Ohrenstäbchen an die richtige Stelle befördere. Die Schubladen funktionieren jetzt, dafür ist es schon reichlich spät geworden. Wir entschliessen uns, gleich auf dem (ruhigen) Parkplatz zu nächtigen, er ist auch dafür vorgesehen.
23. Juli 2006
In Rovaniemi haben die Läden am Sonntag geschlossen. So fahren wir los gegen Norden, der nie untergehenden Sonne entgegen. In Sodankilä machen wir im nördlichsten “Lidl” der Welt den grossen Einkauf. Leider akzeptiert die Kasse weder meine Mastercard noch die Maestro, obwohl an der Türe angeschrieben. Ich muss also schnell Cash ziehen am nahen Automaten. Leider sind die skandinavischen Länder im Umgang mit Alkohol so restriktiv, dass am Sonntag definitiv kein Rotwein zu organisieren ist. Dafür lassen sich die Leute mit einer grösseren Menge Bier volllaufen. Wir fahren durch Sumpfgebiete, Wälder und Seenlandschaften. Die Strassen sind sehr gut ausgebaut, der Verkehr hält sich in Grenzen. Alles hat sehr grosse Ähnlichkeit mit Kanada, nur ist die Dichte an Ortschaften etwas höher und die Strassenschilder für uns kaum lesbar. Es wimmelt darin meist vor Umlauten; ich zähle in einem Wort sechs “ä”! Nachdem wir unsere WC-Kassette in einem öffentlichen Plumpsklo geleert haben, suchen wir uns für die Nacht einen schönen Parkplatz direkt an einem Seeufer. Im Gegensatz zu allen bisher befahrenen Ländern, haben wir noch kein einziges “Overnight-Camping” Verbotsschild gesehen. Wer nicht stört und nichts beschädigt, ist überall gerne willkommen. Wie lange diese Gastfreundschaft noch anhält? Judiths Abendessen schmeckt trotz fehlendem Rotwein exzellent und der frisch gebraute Kaffee vertreibt meine aufkommenden Kopfschmerzen.
24. Juli 2006
Die heutige Fahrt nordwärts erinnert nun stark an Alaska, so karg sind die Wälder links und rechts der Strasse. Ab und zu bremsen wir für ein paar Rentiere, die sich kaum durch den Verkehr stören lassen. Der Inarisee – doppelt so gross wie der Bodensee – bietet Abwechslung und immer wieder schöne Buchten zum Verweilen. Das heutige Tagesziel ist nebst dem geografischen Vorwärtskommen der Einkauf von Rotwein. Wir fragen an einigen Orten danach, sogar im Tourist-Info. In Lakselv (Norwegen) finden wir etwas versteckt hinter dem Supermarkt einen “Vinmomopol”. Das ist eine staatlich kontrollierte Verkaufsstelle für Alkohol. Beim Betreten kommen wir uns vor wie Schwerstabhängige! Schweden zieht die Grenze vom freien Verkauf bereits bei 2.4%, wir tun also gut daran, zu bunkern. Nach einem kurzen Regenschauer kommt wieder prächtiges Wetter zum Vorschein, das vermutlich wieder die ganze Nacht über verschwendet wird und uns vom Schlafengehen abhalten wird. Hoch über einem Fjord der Küste stellen wir unseren Hymer perfekt in Szene. So eine Aussicht beim Essen hat man nicht oft.
25. Juli 2006
Auf unserer Fahrt wird die Vegetation spärlicher und das Wetter unfreundlicher. Die Gegend über Lakselv (ca. 200 km südlich vom Nordkap) weist nur noch Gestrüpp von einem halben Meter Höhe auf und trotzdem weiden hier noch Schafe und Rentiere. Bei stärkerem Nieselregen gehen wir eine Schlucht hinunter eine Hängebrücke für Fussgänger besichtigen. Unglaublich, dass bei dem Wetter immer noch Urlauber im reissenden Wasser stehen und fischen! In Olderfjord schwenken wir wieder gegen Süden um. Das Nordkap ist des Namens wegen den zusätzlichen Tag nicht wert, sagen die Reiseführer. Etwas vor Alta geniessen wir von einer Hochebene aus den Überblick über die zerklüftete Küste und fahren dann unserem heutigen Übernachtungsplatz entgegen. Den finden wir wiederum über der Steilküste, von der Strasse durch einen grossen Felsen versteckt – einfach genial! Zum Apéro gibts vom Vermieter gespendeten Champagner. Judith kocht uns Reis mit Broccoli und Hackfleischplätzchen. Dazu trinken wir einen guten Tropfen Sizilianer. Klingt das nicht gut?
26. Juli 2006
Bei stark bewölktem Himmel fahren wir einen langen Küstenabschnitt nach Tromsø. Die Küste ist zwar schön, aber ich habe ständig das Gefühl, die Strecke bereits vor einer halben Stunde gefahren zu sein, so wiederholen sich Fjorde, Kurven, Häuser und Dörfchen. Gegen Abend kommen wir in Tromsø an und erkunden die nördlichste Stadt der Welt zu Fuss. Viel ist nicht zu sehen, das Polarmuseum gehen wir dann morgen besichtigen. Der Magen meldet sich und wir haben noch keinen Übernachtungsplatz. Wir sind auf Stadtgebiet und mit wild campen siehts schlecht aus heute. Also gehen wir auf einen richtigen Campingplatz mit vielen Familien, kreischenden Kindern, um die Wette grillierenden Männern und kläffenden Hunden. Weil wir dafür schon 200 NOK (40 Franken) ohne Strom bezahlen müssen, leisten wir uns noch Wireless-Internet für 50 NOK. So schafft es unser Tagebuch ins Netz und wir können endlich wieder aufs Wikipedia zugreifen.
27. Juli 2006
Trotz Gehörschutzpropfen in den Ohren schlafen wir nur mässig. Es gibt auch auf diesem Campingplatz ein paar Individuen, welche den unendlichen Sonnenschein bei Bier und Gegröle draussen bis um 2 Uhr nachts ausköstigen müssen. Wir fahren direkt nach dem Duschen los und geniessen ein ausgedehntes Frühstück in einer sonnigen Bucht ohne Lärm um uns herum. Gestern trugen wir noch Jeans, Pullis und Windjacken und heute wird es uns bald schon im Shirt warm. Der eben noch verhangene Himmel ist wolkenlos blau, genau wie im Prospekt. Heute durchfahren wir auf dem Weg zu den Vesteralen und Lofoten wunderschöne Täler mit Flüssen. Nach längerem Suchen finden wir sogar die Malselvfossen, das sind Wasserfälle. Bei der Evaluation unserer heutigen Bleibe gibts ein paar heikle Fahr- und Wendemanöver – aber schlussendlich stehen wir direkt neben einer kleinen Stromschnelle. Der davon ausgehende “Lärm” ist natürlicher Art und sehr konstant – wir werden bestimmt gut schlafen können.
28. Juli 2006
Die westlich von Narvik gelegene Inselgruppe Vesteralen ist malerisch und wir haben erneut das passende Wetter dazu. Gegen Abend steuern wir Nyksund an. Genau so stelle ich mir das Ende der Welt vor. Eine kleine Insel, über eine Schlagloch übersäte einspurige Strasse erreichbar mit einem Dutzend baufälliger Häuser darauf. Aber an jeder Ecke ist einer am Bauen und Renovieren. Keiner macht das richtig professionell, aber jedes fertige Zimmer wird sogleich an die wenigen Touristen vermietet. Vermutlich sind die meisten Bauvorhaben von Aussteigern aufgegleist worden. Ob der Businessplan bei nur drei Monaten Saison aufgeht, ist für mich fraglich. Ein älterer Weltenbummler aus Wien erzählt uns, dass vor vier Jahren nur ein einsames Kaffee hier war. Die nächsten vier Jahre werden über touristisches Eldorado oder Investitionsruinen entscheiden.
29. Juli 2006
Judith hat ein unendliches Geschick, 10 Kilometer lange, nur einspurig befahrbare Strässchen aufzuspüren. Wir befahren sie alle. Das heisst, ich fahre, Judith klammert sich an den Beifahrersessel und unser Weinkeller wird kräftig durchgeschüttelt. Grundsätzlich gehts aber immer noch südwärts auf den Lofoten bei immer noch unverschämt schönem Wetter. Weiter südlich soll es geregnet haben, meldet uns Thomas von seiner Rundreise aus per SMS. In Eggum steht weit hinter dem Dorf eine Ruine aus dem zweiten Weltkrieg. In der Umgebung davon, zwischen schroffen Felswänden und Brandung darf man gegen Bezahlung von 4 Franken auf der grünen Wiese campieren. Die Kulisse ist einmalig. Nach doppeltem Apéro gibts heute Insalate Caprese, Tortellini und den Rest Concha Y Toro von gestern. Der kommt zwar aus Chile statt aus Italien, mundet aber trotzdem. Für dieses Menü in Kombination mit unserem Campground gibts 5 HP-Sterne! Weil wir auf den Lofoten deutlich unter dem 71sten Breitengrad liegen, ist unser Dessert ein echt norwegischer Sunset. Genau genommen bin ich mit dieser Aussage einen Abschnitt zu hoch, denn wir erleben den Sonnenuntergang draussen vor dem Wohnmobil stehend und mit der Kamera im Anschlag um 00:30 Uhr.
Edit 1.8.06 (siehe Tageseintrag): die korrekte Uhrzeit wäre 23:30!
30. Juli 2006
Es ist Sonntag und uns somit erlaubt, zu verschlafen. Wir verpassen auch nicht viel – um 10 Uhr liegt unser Strand im dicken Nebel. Unweit von Eggum steht ein Freiluft-Vikingermuseum, welches wir besuchen. Wir bestaunen ein nachgebautes 80 m langes Häuptlingsgebäude, in welchem Leute möglichst authentische Arbeiten verrichten wie Hosen aus Rentierleder nähen oder über offenem Feuer Erbsensuppe kochen. Am See liegt ein Vikingerschiff und auf dem Weg dahin dürfen wir uns noch im Bogenschiessen üben. Zu meinem Leidwesen treffe ich beim zweiten Schuss die Bärenattrappe mitten in die Schnauze! Wir fahren weiter bis in den südlichsten Zipfel der Lofoten. Im Landesinneren ist es richtiggehend heiss, wir suchen bereits wieder den Schatten, obwohl es mindestens 10°C kühler als zu Hause ist. Weil wir sowieso für die Fährfahrt zurück in den Norden müssen, fahren wir gegen Abend wieder den gestrigen Erstklass-Platz bei Eggum am Strand an.
31. Juli 2006
Heute gehts von den Lofoten zurück ans Festland. Um Zeit und unnötige Strecke zu sparen, verladen wir unser Wohnmobil (das in solchen Momenten immer auf genau 6 Meter Länge schrumpft) von Solvaer nach Skutvik auf die Fähre und geniessen die zwei Stunden auf dem Sonnendeck. Das ist vermutlich eine Stunde zuviel, sagen uns am Abend die heissen Köpfe. Danach fahren wir durch hügelige Strecke bis kurz vor Fauske. Am morgigen Tag solls dann auf der Silberstrasse weitergehen. Ich glaube, heute werden wir nicht sehr alt. Dafür reizt es mich, morgen recht früh loszufahren, wenn es noch angenehm kühl ist, im schon etwas wärmeren Teil von Norwegen.
1. August 2006
Wir stehen wie geplant um 6 Uhr auf, geniessen unser Frühstück am Fjord und machen uns auf den Weg nach Fauske, in dem es Einkaufsmöglichkeiten gibt. Nachdem wir staunend zur Kenntnis genommen haben, dass der örtliche Coop Mega genau eine Stunde später als angeschlagen öffnet, stellen wir mit Hilfe der Uhrzeit auf dem Kassabon fest, dass wir offenbar seit dem Grenzübertritt Finnland – Norwegen am 24. Juli eine Stunde am Tagesgeschehen vorbeigelebt haben. Weil wir unverhofft eine Stunde geschenkt erhalten, gönnen wir uns an einer ruhigen Stelle auf einem Pass kurz nach der schwedischen Grenze eine Mittagsstunde. Die Silberstrasse (#95) ist zwar landschaftlich ein Traum, entpuppt sich aber als einzige Baustelle. 16 Km noch ungeteerte Schotterpiste setzen unserem Wohnmobil und unseren Nerven ganz schön zu. An einem ruhigen See vor Arjeplog erspäht Judith unseren heutigen “Campingplatz”. Wir sind heute etwas früher dran (wieso wohl?), das ermöglicht ein Fussbad im See und ein paar Seiten der mitgebrachten Lektüre. Fackelumzug, Feuerwerk und insbesondere Augustfeuer lassen wir sein, sonst werden wir noch verhaftet!
2. August 2006
Die kurze Strecke nach Arjeplog ist schnell gefahren. Wir besuchen das kleine Museum, das uns das Leben der Samen näher bringt. Es gibt allerlei Gebrauchsgegenstände aus der Zeit ab 1850 bis anfangs des letzten Jahrhunderts zu bestaunen und mit einer gut gemachten Multimediashow zeigt die Gemeinde auf, dass sie sämische Tradition und aktuelle Technik unter einen Hut bringt und trotz ihres Provinzcharakters eine rosige Zukunft hat. Ein Teil des Museums und Untersuchungen zum Leben der Samen wurden von dem EU Strukturförderungsfonds bezahlt. Ziel ist es wohl, die Landflucht zu stoppen. Das war der schöne Teil des Tages. Anschliessend versuchen wir uns mit unserer ad hoc Planung gegen Osten fortzubewegen, damit wir morgen am bottnischen Meerbusen entlang zurück nach Rovaniemi fahren können. Wir finden nur unschöne Schnellstrassen und verfahren uns zu guter Letzt noch in und um Boden, einer nicht wirklich schönen Stadt. Um halb Sieben parken wir unser Wohnmobil unweit eines Sees ganz einsam auf einer grossen Waldlichtung. Wenigstens absolut ruhig ist unser Nachtquartier.
3. August 2006
Leider wissen wir nicht, wo wir heute gestartet sind, da wir unseren Zielort gestern nicht genau eruieren konnten. Irgendwo in der Botanik halt. Der heutige Fahrtag ist geprägt von Küstensträsschen, schönen Ortskernen und Wasserläufen. An einer grossen Stromschnelle beobachten wir Fischer, welche die Felchen einfach mit Netzkörben aus dem Wasser ziehen. In Haparanda sehen wir uns den schönen Ortskern mit dem alten Hotel an. Unser Wohnmobil ist in einer ruhigen Seitenstrasse geparkt. Auf Verdacht überprüfe ich mit dem iBook, ob jemand sein virtuelles Türchen offen stehen hat und habe prompt Erfolg. Das einzig sichtbare Wireless-Netz ist ungesichert. Schnell die Emails gecheckt und das Tagebuch ins Netz gestellt und weiter gehts. Unseren heutigen Stellplatz finden wir in einem Dorf etwas abseits fast am Fluss.
4. August 2006
Die letzte Etappe ist kurz. Am Mittag sind wir bereits in Rovaniemi. Wir wechseln die Gasflasche, füllen Diesel auf und leeren die Abwassertanks. Ausnahmsweise gibts das Essen am Mittag, ohne den geliebten Schluck Rotwein. Die nächste Nacht werden wir auf dem Flughafen verbringen. Nicht wie Tom Hanks in “Terminal” im Schlafsack auf einer Ruhebank, sondern ganz offiziell geduldet im Wohnmobil ca. 100 m vom Gate entfernt. Am Abend sehen wir beim Spaziergang im nahen Wald doch noch einen Elch, natürlich haben wir die Kameras nicht dabei.
5. August 2006
Auf dem Flughafenparkplatz ist zwischen 2 und 5 Uhr Ruhe, uns muss das als Nachtruhe reichen. Langsam fangen wir an, uns auf das heimische Bett und die doch etwas grössere Dusche zu freuen. Beim Check-In weist uns die freundliche Dame darauf hin, dass unser Flugzeug am Gate 2 steht – es ist das einzige und von Gate 1 bis 7 sind es 100 m!
… und über’s WLAN noch einen icq-chat mit den armen, in der Hitze zurückgelassenen, alten Verwandten führen!
Vielen Dank für den interessanten Bericht – und witerhin gute Reise.
Da bekommt man ja geradezu Lust, auch mal nach Skandinavien zu reisen… Einzig die NOK müsste ich nicht haben da – von der habe ich in der Schweiz genug :-)
Da ratterte aber mein Hirn am frühen Morgen, bis ich unsere aktuelle Währung mit den Nordostschweizerischen Kraftwerken in Verbindung brachte :-) Den südlicheren Teil bis Oslo hoch habe ich vor Jahren schon mal bereist, den kann ich auch empfehlen. Das Klima ist dort auch etwas gemässigter (also nicht gar so brutal viel kälter).
Da sehe ich einen interessanten Link ganz oben… Ein Trip mit einem Wohnmobil wäre auch mal auf unserer Ferien-Wunschliste. Allerdings habe ich bis heute noch keine schlauen Angebote gefunden (habe aber auch nicht wirklich intensiv gesucht). Werde wohl den Christoffel mal genauer unter die Lupe nehmen müssen.
Hätte gerne den Elch gesehen!! Beim lesen sind Erinnereungen von unserer Reise aufgetaucht! Super
der fertige Bericht ist nun wirklich perfekt – fast – ich klicke noch immer ohne Erfolg auf die Bilder für die Vollbild-Darstellung…
lieber herr geiser, liebe frau hayn
ihre tagesetappen und -bereichte mit den schönen photos sind SENSATIONELL. auch dass sie einen link zu meinem reisebüro haben hat mich sehr gefreut.
es ist einfach toll “feadback’s” der zufriedenen kunden zu erhalten.
vielen herzlichen dank und bis zum nächsten jahr.
ihr reto christoffel, destour reisebüro sargans
@ Reto Christoffel: die Frau Hayn heisst längstens Geiser, ist aber unter dem Ledignamen gereist, weil Bundes-Berlin mindestens 10 Wochen für einen Pass veranschlagt (wird der noch in Granit gehauen???)
Nun, unser alter Fiat mit 7 Betten hauste diesen Sommer nicht im hohen Norden sonder im hohen Pontresina (wo er noch immer steht und uns für gelegentliche Freitage zur Verfügung steht). Ich denke, wir sollten das Grundstück am Fusse unseres Anwesens erwerben und eine Einstellhalle für die kommenden WoMo Generationen erstellen…
Falls wir mal Tipps für den Norden brauchen, kommen wir gerne mal mit einer Flasche vorbei. Herzliche Grüsse
Kurt + Lilo
Wir waren am 13.09.05 um 09.00 Uhr morgens am Nordkapp. Eine halbe Stunde vorher hatte es geschneit! (Unser Auto hat Sommerpneus). Als wir am Kap standen kam die Sonne und wir waren ganz alleine… Unsere Reise ging von Humlikon ans Nordkapp, dann der Küste entlang zum südlichsten Punkt Norwegens dem Lindesnes fyr und wieder nach Hause. War eine unserer schönsten Reisen.
Liebi Grüessli
Susanne