Samstagsprogramm
Wir haben ein relativ einfaches Instrument, die Haushaltsausgaben zu teilen: Jeder notiert auf seine Kassabons seinen Namen. Ende Monat kommt ein Gummiband drum und die Rollen türmen sich mit der Zeit in meinem Büro. Ende letzten Jahres fehlte mir die Musse zur Abrechnug; so kam jetzt von 24 Monaten ein ganz schöner Haufen zusammen. Die Summe auf den Quittungen reicht übrigens für einen mittelmässigen Familiengolf. Die Ausgleichszahlung, die für eine Balance notwendig wurde, reicht für ein gutes Fahrrad. Die Buchhaltung benötigte knapp 2 Stunden Zeit, ich finde, das hält sich für zwei Jahre im Rahmen.
Januar 4th, 2009 at 17:11
Da hat also jemand in 2 Stunden ein Fahrrad verdient – oder vielleicht ist der Aufwand mit dem Korrektheit-Gefühl gut abgegolten. Wie auch immer solange man ohne Anwälte am Tisch “abrechnet” ist das Zeugnis einer funktionierenden Beziehung…
März 13th, 2009 at 21:06
Au Backe. Und da werden Kosten wie für WC-Papier, Brot, Teigschüssel schön halbiert, während Schnürsenkel und Fahrradglühbirne auf den Verursacher abgewälzt werden. Das braucht aber ein gutes Gedächtnis für 2 Jahre und viel Nerven ;-) Tipp: Nicht länger als 2 Jahre warten, Thermopapier wird blass unter UV-Einstrahlung.
März 15th, 2009 at 12:55
Das System ist ausgereifter als du denkst. Persönliche Ausgaben werden auf dem Kassabon umgehend gestrichen und die Summe korrigiert.
März 15th, 2009 at 16:38
es gibt viele gute Systeme, nur einfache sind alltagstauglich – das Scheidungsrecht hat auch ein simples: Aus einem Franken mach zwei halbe…