Orte

Orte, die es in einem Haushalt grundsätzlich nicht geben dürfte:

  • Ablage über der Bar
  • Reduit
  • Hinter dem Küchenradio
  • Neben der Kaffeemaschine
  • Neben dem Sideboard
  • Dachboden
  • Keller
  • Hinter der Türe
  • Unter der Treppe

Die Aufzählung entstand spontan beim Aufräumen und ist bestimmt nicht abschliessend. Wer hat eine Ergänzung?

Osterrelaxing

Nach so viel Schinderei auf dem Velo (die Haltung auf meinem 15 jährigen MB passt nicht zur Verfassung meines Rückens) ist heute etwas mehr Ruhe angesagt. Linus ist glücklich, seinen kleinen roten Traktor mal in Natura anzutreffen und wir hangeln uns von Zwischenmahlzeit zum z’Vieri ins Apéro.

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Ostercamping – Fortsetzung

Hier am Bodensee geht der Veloweg zum Glück nur flach dem See nach. So sind die 14 Km nach Ludwigshafen (die Zeppelinstadt) schnell gefahren und Junior macht ein Nickerchen in seinem Velositz. Samstag fahren wir andersrum und gelangen mit der selben Distanz nach Lindau. Hier ist das Highlight der Leuchtturm, den wir besteigen.

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Ostercamping

Der Auftakt war schwierig. Der Seecamping in Bregenz hat trotz sommerlicher Temperaturen noch Winterpause, die Alternative in Lindau ist bereits voll. In Gohl – Kressnau kriegen wir den letzten von 800 Plätzen. Dafür sind wir direkt am See, der Veloweg führt durch den Platz. Gleich packen wir unsere Drahtesel und gehen auf Erkundungstour.

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Uhr-Sache

Manchmal entdecke ich Dinge, bei denen mich das “muss haben” Gefühl überkommt. Am Freitag Abend an der SoCasa war’s wieder so weit: auf dem zweiten Stand entdeckte ich eine Uhr, welche erst auf den zweiten Blick als solche erkennbar ist. Gedanklich hängt der edle Zeitmesser längst an der noch dunkelrot zu streichenden Wohnzimmerwand. Judith ist ebenso begeistert – für sie kommt ausschliesslich die bärndütsche Variante in Frage.

Clayton Hamilton Orchestra im KKL

Im Kultur- und Kongresszentrum Luzern haben wir uns bisher nur Klassik angehört. Heute versuchen wir es mit Jazz. Ich muss gestehen, dass ich mir jetzt deswegen keine CD der Clayton Hamilton kaufen werde. Daniel hat sich da treffend ausgedrückt: “das Radio würde ich an dieser Stelle ausschalten, aber die Show dazu ist stark”. Uns hat vorwiegend die Performance der einzelnen Künstler fasziniert; hier scheint jeder eine Koryphäe seines Metiers zu sein. Ob schwarz oder weiss, schlank oder 150 kg schwer, ob 30 oder 70, jeder einzelne hat 100% Einsatz gegeben und Spass dran gehabt. Fazit: lohnt sich, gesehen zu haben!

 

Arktischer Sonntag

Um ausnahmsweise nicht rund ums Dorf zu laufen sind wir heute auf die Hochwacht gefahren. Bereits beim Aussteigen pfiff uns die eisige Bise um die Ohren. Es sind gefühlte minus 20 °C, effektiv nur minus 4. So wird der Ausflug recht kurz, führt uns hoch auf den Turm und anschliessend einem Feldweg entlang, dann schnurstracks wieder ins Auto. Zu Hause gibts dann Vermicelles und Espresso à Discrétion, anschliessend Dösen auf dem grossen Sitzsack hinter dem sonnigen Wohnzimmerfenster, während meine Frau beruhigend auf der Gitarre herumklimpert.

Fondue mit Linus

Die letzten 3 Jahre gabs Fondue erst nach 20 Uhr, wenn Linus gegessen hatte und am Schlafen war. Heute war zum Abschluss unserer Weihnachtsferien Linus-Fondue-Premiere. Noch dazu feierte das ultimative, induktionsfähige Caquelon seine Premiere. Nochmals herzlichen Dank an meine Schwiegereltern für das tolle Weihnachtsgeschenk! (für all die, die jetzt nicht wissen, wo genau zwischen Rechaud und Käse eine Induktion stattfindet sei hier gesagt, dass ich den Käse zwecks Zeiteinsparung zuerst auf dem Herd erhitze).

Weihnachtsferien

Diese Weihnachten standen im Zeichen von Schnee und Frost. Ein paar sonnige Tage mit weissen Wegen luden zum ausgedehnten Schlittelspass durchs Dorf ein. Die Strassen waren teilweise so schlecht zu befahren, dass sich ein Automobilist bei Niederbipp entschloss, auf den ASM Geleisen weiterzufahren. Mein persönliches Highlight an Silvester war natürlich die Rüeblitorte meiner Frau (hast du den Wink mit der Kochkelle verstanden, Judith?). Als Ferienabschluss haben wir noch die Rega beim SRO beobachtet. Wir standen uns die kalten Beine in den Bauch, aber der Hubschrauber wollte einfach nicht mehr abheben.