Sommerferien 2011 – erster Teil

Eigentlich hatten wir die ersten 7 Tage unserer Sommerferien in Neuharlingersiel an der Nordsee einen Campingplatz reserviert. Die Wetterprognosen haben uns aber umgestimmt, die Fahrtrichtung um 180° zu drehen. Über Genf und Montélimar fahren wir ein weiteres mal nach les Saintes-Maries-de-la-Mer auf unseren Lieblingscampingplatz dort. Das Checking ist etwas nervenaufreibend, aber der Andrang und die anwesende Security fordert seinen Tribut.

Das Wetter ist bisher meist schön, mit etwas Bewölkung durchzogen und gestern Abend kam ein Schauer, der den Sandsturm in eine Schlammpfütze verwandelt hat. Das bisherige Programm: Vorderreifen von Judiths Velo reparieren lassen, Apéro essen, Kaffee trinken, faul rumliegen, Linus an den Strand jagen, Apéro essen, Velotour zum 13 Km entfernten Leuchtturm unternehmen, Glacé essen, Kaffe trinken, Apéro essen … :-)

aggressiv

Es ist einige Jahre her, da haben wir unserem Vertrauensmaler eine aus den USA mitgebrachte Dose mit rötlichem Sand als Farbmuster überlassen. Inzwischen ist entweder die Farbe etwas verblasst oder sie hat bei uns den Reiz verloren. Nachdem ich Judith 4 Rottöne bemustert habe, konnten wir uns endlich auf RAL 3031 einigen. Ich nutzte die Zeit, in der Frau und Sohn Oma und Opa besuchten, um mich ungestört (dafür mit lauter Musik) der Arbeit widmen zu können. Es wurde mehrere Male ziemlich spät und ab und zu hat man mich sicher fluchen hören, wenn die Farbe sich unters Abdeckband verirrt hat. Aus Bundesbern kamen Warnungen, Rot mache hochgradig aggressiv, doch das beunruhigte mich keineswegs. Von nun an kann ich wieder darüber sinnieren, was die nächste Farbe sein wird. RAL und NCS haben da so einige Standards definiert, die man noch ausprobieren könnte :-)

Kein Netz

Frau: kann mit dem iPhone nicht telefonieren und SMS kommen auch nicht an, was ist hier falsch?
Mann: Internationale Vorwahl mit +41 77…. ist korrekt?
Frau: Ja
Mann: was steht oben links?
Frau: kein Netz
Mann: aha!

Raffiniert

Unser Junior experimentiert seit er zu krabbeln begann, welcher Bauklotz er durchs Griffloch in den Kamin schieben kann. Seit einiger Zeit macht er auch Experimente physikalischer Natur, wie heute, als er schnell seine Mütze auf den Tisch legen sollte…

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Spielhaus – Teil 3

Heute scheint das Wetter besser zu sein, es ist am Morgen bereits 17° C. Linus und ich fahren mit dem Lieferwagen ins Coop Bau + Hobby und kaufen Holz für die Treppe. Original gehören nur 5 Sprossen zum Haus, es soll vertikal erklimmt werden. Ich finde, mit dem Zvieri-Plättli in der Hand sollte das auch noch bequem zu machen sein. Folglich gibts eine Treppe mit Handlauf, dann brauchts auch weniger Pflaster und Merfen. Für den Handlauf reicht die Zeit nicht mehr, dafür schaffen wir es, vor dem drohenden Gewitter noch die Dachpappe zu montieren. Die Treppe ist übrigens aus Terrassenbohlen, das Holz ist Douglas.

Spielhaus – Teil 2

Heute starten wir mit der Ungewissheit, wie das schwerste Bauteil, der Boden in die Ecke hochkommt. Manuel sei Dank, ist dieser Kraftakt auch bald geschafft – vielen Dank! Der Rest ist Fleissarbeit und teilweise mit etwas Ärger über die nicht so exakte Bauweise gespickt. Der Unterbau passt perfekt und ist robust, die Fassade braucht bestimmt noch die eine Schraube oder den anderen Nagel, um den ersten Sommer überleben zu können. Jetzt fehlt noch die Treppe und die Dachpappe, das wird dann Teil 3.

Spielhaus – Teil 1

Die Ecke oben im Grundstück muss genutzt werden, immerhin habe ich extra eine Treppe da hoch gebaut! Nach einer langen Evaluationszeit kommt dank einer guten Kundin von uns noch rechtzeitig vor Auffahrt das Pfahlbauhaus auf die Baustelle. Ab jetzt gehts los, die Bautermine sind ehrgeizig gelegt, der künftige Bewohner schon ganz aufgeregt.