9 Monate sind sehr schnell um – 5 Tage nach dem Termin dauern ewig! So oder ähnlich empfinden wir momentan, aber unser Nachwuchs lässt sich viel Zeit. Es ist erstaunlich, wie man sich von einem theoretisch errechneten Datum beeinflussen lässt. Ein letztes mal Essen gehen, ohne dass man einen Babysitter organisieren muss, die letzte Waschmaschine starten, damit die Reisetasche optimal gepackt ist, noch einmal Staub saugen, damit es nach der Rückkehr aus dem Spital noch ordentlich aussieht, den Kühlschrank füllen, damit der Ehemann unterdessen nicht Hunger leiden muss und vieles mehr.
Aber Pfupfi gefällt es offenbar zu gut da drin. Dabei steht schon soooo lange alles denkbare bereit, um unserem neuen Familienmitglied die Ankunft so schön wie möglich zu machen. Weil der Bauch im Weg ist, nehmen wir unser Abendessen heute (teilweise stehend) an der Bar ein und philosophieren darüber, dass es doch auch schön ist, dass wir wenigstens diesen Termin nicht selber bestimmen können!
5 Tage nach dem Termin dauern zwar ewig, aber 5 Stunden im Gebärzimmer vermutlich noch viel ewiger. Ich hoffe für euch auf eine “Plätschgeburt” wie ich sie bei meinem Sohn miterleben konnte…
Ich hoffe, du meinst nicht Sturzgeburt! Auszug aus swissmom.ch zumThema und wie der Partner helfen kann: “Fangen Sie das Neugeborene auf und halten Sie es. Vorsicht: Durch Blut, Schleim und Käseschmiere ist es sehr schlüpfrig! Versuchen Sie nicht, die Käseschmiere abzuwaschen.”
Darauf musste ich direkt einen Grappa trinken!