“Kaufen mit Küng” erscheint wöchentlich im Magazin. Es handelt meist von Dingen, die der Mensch nicht wirklich braucht, meine ich. Mein Junggesellen-Lustkauf vom August 1998 würde da auch ganz gut hinpassen. Damals kaufte ich einen erst 2-jährigen MGF mit Kilometerstand 14500. Vor einer Woche konnte ich mich endlich von dem Auto trennen. Der Tacho zeigte knappe 23000 Km an. Das macht 8500 Km in 9 Jahren oder einen Abschreiber von Fr. 1.73 pro Km. Vielleicht war es Geldverschwendung, aber keine wirklich bedrohende Umweltverschmutzung, obwohl die gefahrene Strecke ganz sicher nicht hätte sein müssen.
PS: der Käuferin wünsche ich viel Spass mit dem tollen Cabrio
PSII: Judith meint, es sei auffällig, dass ich “alle” meine Autos an Frauen verkaufe!
Du verdirbst mir die Freude an den rund 250 km die ich mit dem MG gekurvt bin.
Am besten du siehst es so: Für das Geld hättest du 64 Milli-Liter Glenmorangie pro Tag kaufen können – welch ein Schadenpotenzial für deine (und meine) Leber…
PS: Das Gefährt das jetzt abgeschrieben werden muss ist mit Sicherheit auch nicht rentabel, aber eine sehr sinnvolle Investition!
PSII: Küng hat seine Kolumne nach einem Jahr gestoppt, gibt es da Zusammenhänge mit deinen Devestitionen?
Deine Vergleichsgrösse ist Glen; wir rechnen alles in “Griechen” um. Unser durchschnittliches Essen beim Griechen kostet um die 60 Franken (momentan dank reduziertem Weinkonsum darunter). Somit hätten wir über die gesamte Abschreibungszeit jede zweite Woche essen gehen können. Wieviele Liter Ouzo ich in dieser Zeit gekippt hätte, rechne ich jetzt aber nicht nach.
Wow, darf ich für Küng in die Lücke springen? Ich wüsste noch viele weisse Geräte mit einem Apfel drauf, die ich gerne testen würde!