Eigentlich war Ostern ja ganz nett. Spaziergänge und einen Early-Morning-Walk mit dem Brüetsch, kleine Erfolgserlebnisse (Zimmer streichen), kulinarische Highlights (Fondue bei sommerlichen Temperaturen) und selbst Pflichtveranstaltungen wie Sommerräder montieren und Fuhrpark waschen lagen drin. Wären da nicht die immer stärker werdenen Zahnschmerzen unten rechts gewesen. Das erinnerte mich so sehr an die Symptome vor der Zahnwurzelbehandlung, die ich vor etwas über einer Woche geniessen durfte. Diesmal wartete ich nicht zwei Wochen und eine Packung Ponstan lang, sondern legte mich direkt am erstmöglichen Tag bei der Ferienvertretung meines Zahnarztes auf den Schragen. Eine Stunde später ist das Bohrloch wieder gestopft der Rest der blankgelegten Nerven sind provisorisch betäubt. Das war Termin Nr. 4 dieses Jahr, mindestens 2 weitere folgen noch. Und das alles ohne Karies…
Category Archives: Up’s & Down’s
Sunset-Season-2007
Espresso im Konjunktiv
Nachdem wir uns in einem früheren Beitrag Gedanken über den Plural gemacht haben, hat gestern die Zeit des Konjunktivs begonnen: hätte ich eine funktionierende Kaffeemaschine, würde ich mir einen Espresso machen :-(
Mein Kaffee gelangte ordentlich in die Tasse, während der nachfolgende (das wäre der von Judith gewesen…) unten aus der Maschine lief und sich über die Theke Richtung Boden bewegte. Es folgte eine Stunde Sezierarbeit mit lautem Fluchen über den Konstrukteur. Jetzt wartet die Maschine originalverpackt auf den vor-Ort-Austausch.
46.34% ?

Der Schweizer Mann wird aktuell gemäss Statistik 77.69 Jahre alt. Es gibt Momente im Leben, da fühle ich mich auch schon so :-)
Botschafts-Erfahrung
Heute fahren wir nach Bern ins Botschaftsquartier. Judith braucht einen Pass mit dem neuen Familiennamen drin. Wir wissen, das kann dauern und um 11:30 Uhr wird der Schalter ohne Pardon geschlossen. Wir versuchen also kurz vor neun im von Armee, Polizei und Securitas bewachten Quartier einen Parkplatz zu finden. Glücklicherweise müssen wir uns nicht an der 30 Meter langen Schlange für Visabegehren anstellen. Die Security mit Metalldetektoren ist wie am Flughafen, jedoch im Rosengarten vor dem Gebäude etwas unfreundlicher untergebracht. Durch Schleusen kommen wir ins muffig riechende Wartezimmer und dürfen ein Ticket ziehen. Bereits eine Stunde später werden wir von einer freundlichen (Berner) Dame bedient. Da wir sämtliche Papiere korrekt beisammen und ausgefüllt haben, dürfen wir uns kurze Zeit später für eine weitere Stunde ins nächste Wartezimmer setzen. Continue reading
Per Anhalter
Gibts den Anhalter, der zu Lachen beginnt, wenn man ungeachtet seines hochgetreckten Daumens an ihm vorbeibraust? Ja, heute gesehen, als wir zu zweit im Smart fortwo unterwegs waren :-)
Everybody’s Free (to wear sunscreen)
Zugegeben, heute sind wir in Anbetracht des tollen Sonntagmorgens etwas spät aufgewacht. Dafür habe ich noch im Bett die ultimativen Lyrics auf SWR3 gehört: Everybody’s Free (to wear sunscreen). Hier die deutsche Übersetzung und weiter unten das Original
Damen und Herren des Jahrganges 99:
Benützen Sie SUNSCREEN. Wenn ich Ihnen nur einen einzigen Rat für Ihre Zukunft geben dürfte: Es wäre SUNSCREEN. Die durch lange Jahre bewährten Vorteile von Sunscreen sind wissenschaftlich erwiesen, wohingegen der Rest meiner Ratschläge für Sie lediglich auf meiner eigenen, oft verwickelten Lebenserfahrung beruht. Diese Ratschläge werde ich Ihnen jetzt geben. Continue reading
Versandwahn
Bei USBHouse.ch habe ich zwei Speicherkarten für Kameras und ein Etui bestellt. Die Versandkosten “Eco” schlagen mit Fr. 9.90 zu Buche. Heute sind die zwei SD-Cards eingetroffen – in zwei Kartons mit den Massen 40*30*12 cm und je 160 Gramm. Es handelt sich nicht etwa um eine Sendung, bestehend aus zwei Paketen, sondern um zwei zeitgleiche Postaufgaben. Morgen trifft sicher noch das ausstehende Etui im dritten Karton ein. Was genau hat das jetzt noch mit “Eco” zu tun?
Casa Fantastico
Ein Politiker, der aus den Schlagzeilen kommt, stellt eine medienwirksame Forderung. Ein Popsternchen heiratet, trennt sich oder wird schwanger, wenn es nicht mehr im Radio gespielt wird und der Papst gibt die Kondome frei. Was tut der einfache Bürger, wenn es still wird um ihn? Das Bild lässt es vermuten, er lässt sich das Haus rot streichen! Farbe polarisiert die Meinungen. Mein Maler bringt es auf den Punkt: früher war es gewagt, dem Weiss einen leichten Graustich beizumischen. In den 80ern musste man schon mit leichtem Ockerbraun Aufsehen erregen und wer heute Mut beweisen will, malt sein Haus Gelb. Und weil jeder Neubau gewagt und somit Gelb ist, leuchtet unser Haus jetzt in einem schicken Rot. Unser Maler honoriert den Mut mit der Adresszeile “Casa Fantastico” auf der Rechnung. Ein gutes Zeichen?
Judiths Neuer
Auf 6 1/2 Jahre Rot folgt Blau. Nein, kein Regierungswechsel, sondern ein neuer Smart findet den Weg in unsere Garage. Judith trennt sich zwar nur schwer von ihrem ersten eigenen Auto, aber das neue Lederinterieur hilft über den Trennungsschmerz hinweg. Und spätestens im Smartcenter lacht mein Schatz so richtig. Auf dem Nachhauseweg sehe ich im Rückspiegel ihre Mundwinkel kaum mehr, so breit ist Judiths Grinsen, wie sie mit ihrem neuen “Smart Grandstyle” hinter mir her fährt. Ich werde mir wieder viele Gelegenheiten erarbeiten müssen, den süssen kleinen mal eben kurz ausleihen zu dürfen.