Marignano
Montag, Januar 18th, 2010Im Zelt, das momentan in Langenthal gastiert, konnten wir am Montag unser Wissen in Geschichte und Politik auffrischen. Wir wissen jetzt, dass ein frisch gewählter Bundesrat 17 gefährliche Stufen hinunter gehen muss, um dann das Amt nach reiflicher Überlegung annehmen zu können. Dass er dabei eine ernste Miene macht und von der Schwere des Amts schon fast erdrückt wird, hat seinen Grund einzig und alleine in der Niederlage von Marignano anno 1515, welche die Eidgenossen erstmals hinnehmen mussten. Massimo Rocchi erklärte den 900 Zuschauern auch, wie die Igel-Formation der Schweizer Armee funktioniert: “Zäme bliibe, nid jufle!”. Am Einleuchtendsten fand ich aber die Erklärung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung am Beispiel eines untreuen Ehepartners. Betrug ist vorsätzlich, die Hinterziehung “hat sich halt einfach so ergeben”. Und wenn die Argumente des “Switzilianos” zu Ende gehen, “isch es eso u fertig!”





Eigentlich war Ostern ja ganz nett. Spaziergänge und einen Early-Morning-Walk mit dem Brüetsch, kleine Erfolgserlebnisse (Zimmer streichen), kulinarische Highlights (Fondue bei sommerlichen Temperaturen) und selbst Pflichtveranstaltungen wie Sommerräder montieren und Fuhrpark waschen lagen drin. Wären da nicht die immer stärker werdenen Zahnschmerzen unten rechts gewesen. Das erinnerte mich so sehr an die Symptome vor der Zahnwurzelbehandlung, die ich vor etwas über einer Woche geniessen durfte. Diesmal wartete ich nicht zwei Wochen und eine Packung Ponstan lang, sondern legte mich direkt am erstmöglichen Tag bei der Ferienvertretung meines Zahnarztes auf den Schragen. Eine Stunde später ist das Bohrloch wieder gestopft der Rest der blankgelegten Nerven sind provisorisch betäubt. Das war Termin Nr. 4 dieses Jahr, mindestens 2 weitere folgen noch. Und das alles ohne Karies…