Archive for the ‘Reiseberichte’ Category

Wallistour Sommer 2010

Sonntag, 01. August 2010

Am Mittwoch Nachmittag gehts bei Regen los Richtung Westen. In Aigle machen wir auf dem TCS-Campingplatz Rast und sehen uns in einer regenfreien Zeit das Städtchen an. Am Donnerstag Morgen besichtigen wir das schön restaurierte Schloss – sogar Linus hält tapfer mit. Am Abend steuern wir den Stellplatz von St. Leonard an, um am Morgen darauf den grössten “Lac Suterrain” Europas per Ruderboot zu befahren. Am Freitag machen wir in wirklich toller Umgebung bei Crans-Montana auf dem Camping Moubra Station. Am Samstag fahren wir per Gondel auf  den Cry d’Er. Spontan entscheiden wir uns, den Weg downhill mit dem Kinderwagen statt mit der Gondel zu wagen. Ein Fehlentscheid und Belastungstest für Material, Nerven und Muskeln. Linus hat von den waghalsigsten Manövern (fast überhängend) schlafend im Wagen nichts mitgekriegt.

Camping auf Korsisch

Samstag, 22. Mai 2010

Auf Campingplätzen in Europa stösst man auf die unterschiedlichsten Standards. Sowohl bei den Sanitäranlagen wie auch bei der Elektroversorgung der Stellplätze. Da gibts vorbildliches und sträfliches zu sehen. Hier ein eher schlechteres Beispiel von Porto:

Bündnerland-Tour 2009

Samstag, 01. August 2009

Wie dem vorhergehenden Post entnommen werden kann, versuchen wir das Bündnerland von Westen her aufzurollen. Die Tage in Chur waren schön, der Ausflug auf den Hausberg Brambrüsch herrlich. Den Campingplatz können wir ohne Vorbehalte weiterempfehlen, insbesondere an Familien mit kleinen Kindern.

Von Chur gehts weiter in die Lenzerheide auf den TCS-Campingplatz. Auch dort werden wir Linus-gerecht direkt neben den Spielplatz gesetzt. Wir testen einige Bergbahnen und Sessellifte sowie sämtliche Rutschbahnen, Schaukeln, Sandkästen…. Im Prinzip bleibt das Betätigungsfeld die ganzen Ferien über identisch, nur die Rutschbahnen ändern Form, Farbe, Höhe, Wellen und Kurven :-)

In St. Moritz legen wir einen Spontanstopp ein und verbringen zwei Tage im teuersten Bergpflaster der Schweiz. Einziger Vorteil des Campingplatzes ist die Nähe zum Ort, ansonsten würde mich hier gar nichts halten. Der Preis für den Platz ist offenbar ausgereitzt und den ortsüblichen Bodenpreisen angepasst. Zum Angebot passt er jedenfalls nicht.

Nur einen kurzen Hüpfer entfernt erreichen wir nach einem Abstecher auf den Flugplatz Samedan den Campingplatz Plauns in Pontresina. Etwas vom Ort entfernt liegt er idyllisch zwischen kleinen Bächen, Seen, Wäldern und mit prächtiger Sicht auf den Morteratschgletscher. Hier gefällt es uns so gut, dass wir bis zu unserer Heimreise bleiben. Der Platz ist jeden Franken wert und wird von uns ganz bestimmt wieder heimgesucht!

Ferienauftakt

Sonntag, 19. Juli 2009

Unsere Abreise verschieben wir wegen akutem Dauerregen auf den Sonntag und genießen am Samstag bei aufklarendem Abendhimmel ein Fondue. Am Sonntag heisst unser Ziel Chur. Doch das Strassenbauamt legt uns Stolpersteine in den Weg, was zu grösseren Staus führt. Dafür finden wir einen prima Campingplatz vor, der überhaupt nicht überfüllt ist. Unser WoMo steht ziemlich im Lot und direkt neben dem Spielplatz, was Linus natürlich sehr freut. Unser erster Ferientag ist ein voller Erfolg, das Wetter toll und die Bergkulisse um uns rum Top.

Stau vor ChurWoMo ausnivellieren mit iPhone

Ab in den Süden…

Sonntag, 17. Mai 2009

7. Mai 2009
Die Fahrt in den Süden durch den fast leeren Gotthardtunnel ist unspektakulär und entspannt. Selbst Linus hat keine Probleme mit der Fahrt. Der Camping Delte in Locarno ist höchstens zu 10% belegt, es ist alles grün, tipptopp gepflegt und ruhig. Nach einem Spaziergang an die Seepromenade in Locarno geniessen wir den Abend. Linus hat in fremder Umgebung Einschlafprobleme und hält fast länger durch als sein Papa.

8. Mai 2009
Mit dem Kursschiff fahren wir über viele Umwege nach Ascona. Dort setzen wir uns in die neu entstandene Lounge am See und geniessen zum Apero einen Schluck Weissen und Pistazien. Ein wirklich schönes Ambiente – selbst bei Regen würden die Sitzgruppen unter der Brücke zum Faulenzen einladen. Linus macht uns die Freude am Mittag einzuschlafen, so dass wir uns im Al Faro eine Pizza gönnen. Später auf einer Bank am See kommt ein Team von “Rutzky TV” mit einem schrägen Vogel in russischer Uniform auf uns zu. Er wolle Werbung für seinen Ferienort am Schwarzen Meer machen und witzelt vor laufender Kamera, ob sich ein Schweizer mit einer Deutschen denn vertrage und ob der Sohn nun Franzose sei? Ich nahm ihm die Show nicht so richtig ab und siehe da, etwas später klärt mich ein älterer Herr auf, dass das eine Vorbereitung für die Sendung “SF bi de Lüt” sei und einzelne Szenen am 23. August im Fernsehen zu sehen seien. Wir sind ja gespannt, ob unser Spross da auch zu sehen ist :-)

10. Mai 2009
Nach einem weiteren ruhigen Tag im Delta mit viel Picknick und Spielplatzbesuchen fahren wir nach Sirmione am Gardasee. Hier ist es für unsere Verhältnisse schon fast zu warm und der Campingplatz ist auch besser gefüllt als im Tessin. In Italien und insbesondere auch auf diesem Platz ist man sehr bemüht, kinderfreundlich zu sein. Wieso aber der Tarif für ein 19 Monate altes Kind 80% von dem der Erwachsenen beträgt und dann nicht mal eine Waschgelegenheit für Kleinkinder vorhanden ist (“benutzen Sie doch ein Spülbecken”) ist uns schleierhaft.

11. Mai 2009
Nach einem Marathon mit Kinderwagen verpassen wir den Bus nach Sirmione um 1 Minute. Aber mit dem nächsten werden wir bequem direkt vor die Stadtmauer des historischen Zentrums gefahren. Am Morgen ist das schöne Städtchen sogar noch ruhig und beschaulich. Erst ab Mittag werden die Touristen mit Reisebussen angekarrt. Das ist genau der Zeitpunkt, an dem wir uns wieder auf den Weg zurück zum WoMo machen. Am Abend schläft Linus im Kinderwagen, während wir gemütlich unsere Calzone verdrücken. Anschliessend haben wir noch eine nette Unterhaltung mit Nachbarn. Er, 75 Jahre, aus Dresden ist mit seiner Partnerin seit 4 Jahren jedes Jahr 7 Monate mit dem WoMo unterwegs durch Europa. Seit kurzem filmt er HD und benötigt danach die ganzen 5 Monate Winterzeit, um daraus am Computer ein paar Stunden spannenden Film zu machen (er war leitender Angestellter des grössten Kinoprojektor-Herstellers). Die zwei sind noch extrem fit, laufen viel und fahren mit den mitgeführten E-Bikes rum. So wünscht man sich den Ruhestand!

12. Mai 2009
Wir fühlen uns in diesem Campingplatz mit hohem Zaun und weit weg von einem Ort etwas wie in einem Gefangenenlager und machen uns auf an den Lago d’Idro. Hier sind wir zwar wieder frei und ruhiger könnte man sich Camping gar nicht vorstellen. Aber nach einem längeren Spaziergang am Nachmittag und Judiths Bad im kalten Bergsee ziehts uns am folgenden Tag wieder weiter. Hei, das ist übrigens unser Hochzeitstag, fast hätte ich es vergessen!

13. Mai 2009
Dani Minger im “Camper’s Backoffice” gibt uns den Tip, nach Lana bei Meran zu fahren. Das machen wir denn auch und quartieren uns auf dem Südtiroler Viersternplatz gemütlich ein. Das Ortszentrum ist hier bequem zu Fuss erreichbar und es gibt wunderschöne Wanderwege zu einem Wasserfall und den Rebbergen entlang. Hier wird natürlich auch ab und zu eine Stärkung fällig (Bild).

15. Mai 2009
Die Rückkehr hats auf unseren Reisen meist in sich. Diesmal wollen wir via Ofen- und Flüelapass nach Hause. Der Blick in die Strassenustandsmeldungen gibt uns grünes Licht, sogar das Backoffice empfiehlt diese Route. Doch in Zernez steht “Flüela geöffnet, 11 bis 18 Uhr geschlossen”. Zudem kommt gleich der ganze Klamauk des Giro d’Italia vorbei. Nach dem Wenden kommen in der Tat sämtliche Sponsoren und Mannschaftswagen, begleitet durch die italienische Polizei. Diesem Tross fahren wir nun hinterher bis nach Silvaplana, wo wir über den Julier nach Chur fahren um Abends um 19 Uhr nach 9 Stunden Fahrt und Pausen müde zu Hause ankommen. Linus meistert die Strecke allerdings recht gut. Einen so zufriedenen Eindruck wie auf dem Bild macht er allerdings doch nicht immer.

Sommertour 2008

Mittwoch, 06. August 2008

19. Juli 2008
Um 11 Uhr ist gepackt, es geht los! Unser Ziel ist irgendwo im Elsass, wir planen getreu dem Motto “wo wir parken sind wir zu Hause”. In Belfort kennen wir bereits einen guten Campingplatz, den wir am frühen Nachmittag nach einer schönen Fahrt durch kleine Dörfer anpeilen. Der Etang des Forges ist allerdings momentan eine tiefergelegte Wiese. Er wurde trockengelegt und wird jetzt ausgebaggert, da er über die Jahre weg mit Sedimenten vollgelaufen ist. Macht nichts, (weiterlesen…)

Gardasee und Venedig, Juni 2008

Samstag, 14. Juni 2008

7. Juni 2008
Linus auf dem BeifahrersitzKurz vor neun ist alles gepackt, Sohnemann mit Schoppen versorgt und im Sitz verstaut. Das Wetter ist zum Reisen optimal, die Scheibenwischer putzen die Sonnenstrahlen regelmässig von der Frontscheibe. Am Gotthard staut es sich zu unserem Erstaunen und wir nehmen kurzentschlossen die Ausfahrt Göschenen und schieben unser Schneckenhaus den Pass hoch. Beim Hospiz machen wir bei 2°C Aussentemperatur eine Schoppenpause, bevor wir wärmerem Gefielden zu steuern. Bei Milano ist es dann 28°C und ziemlich schwül. Anschliessend fahren wir in ein tüchtiges Gewitter, bevor wir bei leichtem Nieselregen in Lazise auf “unserem” Campeggio die Municipale ankommen. (weiterlesen…)

Deutschland – Holland 2007

Freitag, 03. August 2007

Samstag, 21. Juli
Rheinfall Den Wecker überhören wir zweimal, bevor wir uns aus dem Bett wagen. Nach dem Frühstücken packen wir und Judith kauft noch die letzten Vorräte fürs WoMo ein. Um 12:30 fahren wir los Richtung Bodensee. Der Verkehr hält sich sehr in Grenzen, schliesslich stehen alle am Gotthard gen Süden. In Schaffhausen machen wir einen ungeplanten Stopp und besuchen wieder einmal den Rheinfall. Es fliessen aktuell 596 m3 pro Sekunde über die Felsen, das ist eine Menge Wasser! In Allensbach-Hegne finden wir einen Campingplatz direkt am See. Die “Parzelle” ist so gross, dass ich knapp ums Auto herum laufen kann ohne über Zeltschnüre zu stolpern. Für 18 Euro ohne Strom eine knappe Leistung – aber es ist halt Hochsaison. Kurz nach dem Abendspaziergang ins Dorf und zurück regnet es sich ein, es folgen Donnergrollen und Blitze. Das beruhigt das Campingplatz-Leben ungemein. (weiterlesen…)

Sardinien Mai 2007

Sonntag, 27. Mai 2007

Zwei Wochen nach dem wir unser Zigeunermobil übernehmen können, kommt bereits die Feuertaufe. Wir fahren für eine Woche nach Sardinien. Dies im Frühling, weil es dann noch nicht so heiss ist und alles blüht, so die Meinung vieler regelmässiger Sardinien-Reisenden. Die Moby Fähren buchen wir bequem per Internet, alles andere ergibt sich vor Ort – schliesslich sind wir mobil und unabhängig.

Donnerstag, 17. Mai 2007
Moby-Fähre für Camping an Bord Es ist Auffahrt und alle fahren in den Süden – auch wir. Aber es regnet in Strömen und der Verkehr ist gar nicht so schlimm. Nur vor dem Gotthard staut es sich auf 3 Km Länge, was uns 40 Minuten Schleichfahrt einbringt. Macht nichts, unsere Fähre geht in Piombino erst um 22 Uhr los. Wir checken bereits um 19 Uhr 30 ein und fahren als eines der ersten Wohnmobile auf Deck. Camping an Board haben wir uns zwar etwas ruhiger vorgestellt, aber die Nacht geht trotz Lärm und Neonlicht über dem Fahrzeug vorüber. (weiterlesen…)

Skandinavien 2006

Samstag, 05. August 2006

Küste
Da Fiat und Hymer unser Wunschmobil erst ab Herbst 2006 produziert, buchen wir bei Herrn Christoffel einmal mehr Flug und Wohnmobil. Um der mitteleuropäischen Sommerhitze zu entgehen, gehts heuer nach Skandinavien. Wir entschliessen uns, recht nördlich in Finnland zu starten, im Strom der Massen Richtung Nordkap zu fahren, dann die Küste Norwegens zu entdecken und über Schweden wieder am bottnischen Meerbusen entlang an den Startpunkt zurückzukehren. Ein kurzer tagebuchartiger Abriss über die Geschehnisse, jeweils abends im Wohnmobil bei einem Glas Roten ins iBook getippt: (weiterlesen…)