Die Ecke oben im Grundstück muss genutzt werden, immerhin habe ich extra eine Treppe da hoch gebaut! Nach einer langen Evaluationszeit kommt dank einer guten Kundin von uns noch rechtzeitig vor Auffahrt das Pfahlbauhaus auf die Baustelle. Ab jetzt gehts los, die Bautermine sind ehrgeizig gelegt, der künftige Bewohner schon ganz aufgeregt.
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Fondue mit Linus
Die letzten 3 Jahre gabs Fondue erst nach 20 Uhr, wenn Linus gegessen hatte und am Schlafen war. Heute war zum Abschluss unserer Weihnachtsferien Linus-Fondue-Premiere. Noch dazu feierte das ultimative, induktionsfähige Caquelon seine Premiere. Nochmals herzlichen Dank an meine Schwiegereltern für das tolle Weihnachtsgeschenk! (für all die, die jetzt nicht wissen, wo genau zwischen Rechaud und Käse eine Induktion stattfindet sei hier gesagt, dass ich den Käse zwecks Zeiteinsparung zuerst auf dem Herd erhitze).
Weihnachtsferien
Diese Weihnachten standen im Zeichen von Schnee und Frost. Ein paar sonnige Tage mit weissen Wegen luden zum ausgedehnten Schlittelspass durchs Dorf ein. Die Strassen waren teilweise so schlecht zu befahren, dass sich ein Automobilist bei Niederbipp entschloss, auf den ASM Geleisen weiterzufahren. Mein persönliches Highlight an Silvester war natürlich die Rüeblitorte meiner Frau (hast du den Wink mit der Kochkelle verstanden, Judith?). Als Ferienabschluss haben wir noch die Rega beim SRO beobachtet. Wir standen uns die kalten Beine in den Bauch, aber der Hubschrauber wollte einfach nicht mehr abheben.
müder Sonntag
Der Schnee auf den Strassen ist noch dicht und fest, ein Schneespaziergang mit Schlitten rund ums Dorf tut gut und begründet den anschliessenden Verzehr von Vermicelles und Espresso. Überhaupt hangelt man sich an so einem Tag vom Frühstück zum Kafi, dann zum z’Vieri, Apéro und ins Abendessen über. Aber es gibt Schlimmeres.
Während die Gemahlin mit Pulverschnee ein Gesicht bastelt und Junior schaufelt, ersehne ich mir im Liegestuhl ein Cüpli und etwas Sonne herbei. Später proben Linus und ich noch die praktische Umsetzung der Offroader-Initiative, zwischen z’Vieri und Apéro :-)
Reparatur

Zitat meines Adjutanten in der Rekrutenschule zum Thema Schäden: “Schäden, meine Herren, Schäden passieren nicht, Schäden werden VERURSACHT!” So flicke ich halt das Spielzeugflugzeug, welches mein Brüetsch vor einiger Zeit in den Müll werfen wollte und welches den Weg zu unserer jetzigen Tagesmutter gefunden hat. Wie das auch die Erwachsenen machen, hat sich unser Sohnemann und sein Freund gegenseitig mit Schuldzuweisungen eingedeckt.
Aber es ist mir lieber, der Araldit kommt zum Einsatz als der Gips!
Null bis drei
Exakt heute vor 3 Jahren bin ich nachmittags um 14 Uhr mit ungefähr 50.1 km/h ins Spital gefahren. Es ist kaum zu glauben, wie schnell diese drei Jahre vergingen und ich staune täglich, was Junior in dieser Zeit für Fortschritte gemacht hat. Auch schön, dass Linus noch kein Päckli erwartet, sich aber dann doch riesig freut. Ich mache mir allerdings keine Illusionen, dass das so bleibt. Ich kann mich noch zu gut daran erinnern, dass ich wochenlang den Franz-Karl-Weber Katalog gewälzt habe gegen Weihnachten und vor dem Geburtstag.
früh übt sich
Judith ersetzt wieder mal die defekten Gitarrenseiten und stimmt das Instrument mit Hilfe eines Hightechkästchens made in China. Junior zupft auch gerne darauf herum, noch viel lieber spielt er aber auf dem iPad Piano. Meist hört sich das ziemlich lärmig an, hier hat aber der Zufall gewollt, dass das irgendwie fast ein wenig passt, zumindest der Schluss :-)
Heiss
Sohnemann und ich haben uns heute Nachmittag im Schatten aufgehalten. Selbst Baden wollte Linus nicht mehr. So haben wir uns an die Mineralflasche und die Pizzaresten vom Mittag gehalten und Wohnmobil-Heftli geschmökert.
Regenprogramm
Samstag: nach 7 Jahren endlich eine Aufhängung für Gartenwerkzeuge in der Garage montieren
Sonntag: Heizungs-Erweiterung verdrahten, Apéro mit Freunden, Waldspaziergang durch den Regen (Linus will den Wurzelbänzli suchen, den kennt er aus der Märchenstunde mit Frau Kramer), Pizza backen.
Projekt Sandsturm
Die Realisation von Projekten dauert bei mir bekanntlich etwas länger. Nur dieses eine war dringend, denn mit 20 Jahren will Linus vermutlich nicht mehr im Sandkasten mit mir spielen. Ich danke Thomas für die tatkräftige Mithilfe beim Schweissen, Ausbeulen und Hochtragen und meiner Frau für das Zimmern des Deckels, welcher verhindern soll, dass Nachbars zahlreiche Katzen ein neues Klo bekommen.




































