Bauchnuschti

Bauchnuschtis WerkKürzlich hat mir einer der es wissen muss geschrieben, dass die letzten 5% des Hauses soviel Arbeit geben, wie die ersten 95%. Ich arbeite momentan am 96sten Prozent und richte das Kino fertig ein. Die lose verlegten Lautsprecherkabel verschwinden endlich in den Sockelkanälen, die Anschlüsse werden auf Klemmkontakte gelegt und sauber beschriftet. Das Wetter macht perfekt mit, die Nebeldecke ist absolut dicht. Nur der Sohnemann ist heute “oberknorzig” und hält meinen Handlanger voll auf Trab.

Flugtauglich?

Heli mit 210 Gramm AbfluggewichtNachdem ich lange damit geliebäugelt und bei Kollega “Tempranillo” über die schönen Modelle gesabbert habe, leiste ich mir ein Spielzeug für Erwachsene – auf der Packung steht zumindest “ab 14 Jahren”. Es ist fast unglaublich, auf welch kleinen Raum man einen Elektroantrieb, Empfängerelektronik, Servos, Regler für die Motoren und einen elektronischen Kreisel packen kann. Aber der Elektroheli fliegt tatsächlich! Ich werde noch sehr viel üben müssen, bis ich das Gerät im Griff habe und ein Multipack Rotorblätter habe ich mir bereits bestellt :-) Hier gehts zum Film.

Nachtrag 9. Sept.: Nun klappt auch Landen und Starten auf dem Esstisch und damit das automatische Entfernen der Frühstückskrümel

Gruppensex im Rasen?

Schnecken beim Gruppensex?Abgesehen davon, dass unser Rasen nach diesem feuchten Sommer quasi nur noch aus Moos besteht, geschehen dort merkwürdige Dinge. Da schleimen sich doch ganze Gruppen dieser ekligen Nacktschnecken zu Flecken, die wie verbrannt aussehen, tummeln sich da und ziehen dann wieder von dannen. Ist das etwa eine Swingerparty? Ich habe ehrlich gesagt in Bio nicht so genau zugehört, als die Schnecken behandelt wurden. Ich kann mich nur noch vaage daran erinnern, dass die Dinger sowohl weiblich als auch männlich gleichzeitig sind. Solls ja bei den Zweibeinern auch geben, nur heissen die dann Transvestiten.

Das Projekt

Lüftung vorherAbdeckung mit klappbarer Waescheleine und BeleuchtungWaescheleine hochgeklappt

Das Projekt! Über 4 Jahre musste sich meine Frau und meine Exfreundin mit einem kleinen Wäscheständer aus der Migros abmühen. Kenner wissen:
selbst kleine private Projekte (sei es nun ein Schlüsselbrett oder der Ehebund) müssen bei mir gut überdacht und mehrfach geprüft werden. Dafür ist die Chance grösser, dass es dann brauchbar ist (hoffe ich zumindest). So auch beim leidigen Thema Waschküche, die während dem Bau dann zum Technikraum mit Waschmöglichkeit mutiert ist. Hier war mein Ziel, die üble Installation zu verstecken, eine Aufhängemöglichkeit für Wäsche zu schaffen und gleichzeitig einen Platz für die zusätzliche Röhrenlampe zu finden. Ich prüfe die Praxistauglichkeit noch, aber Judith ist schon mal zufrieden mit mir. Muss wohl – schliesslich war sie erster Hilfsmonteur heute und hat mich tatkräftig unterstützt.

Nachtruhestörer

Werre - europäische MaulwurfsgrilleKeine Bange, der Titel hat keinen Zusammenhang mit unserem Pfupfi, das kommt dann ca. ab Mitte September. Bis dahin lassen wir uns noch von unserer Werre im Garten musikalisch durch die Nacht begleiten. Es ist kaum zu glauben, aber dieses 4 cm grosse Tierchen soll angeblich Leute dazu treiben, mitten in der Nacht mit einem Eimer heissen Wasser in den Garten zu eilen und den mutmasslichen Wohnort des Übeltäters damit zu fluten. Wir zeigen uns der Grille gegenüber so friedlich, dass sich diese sogar in unsere Garage wagt. Da hat sie aber nicht mit der Zoodirektion (Judith) gerechnet. Aber nach der Fotosession entlassen wir das verstörte Tier wieder in die Freiheit, direkt in unsere Blumenwiese. Da gibts ganz leckere Wurzeln zu knabbern.

Fr. 1.73 pro Kilometer

MGF 1.8 MPi“Kaufen mit Küng” erscheint wöchentlich im Magazin. Es handelt meist von Dingen, die der Mensch nicht wirklich braucht, meine ich. Mein Junggesellen-Lustkauf vom August 1998 würde da auch ganz gut hinpassen. Damals kaufte ich einen erst 2-jährigen MGF mit Kilometerstand 14500. Vor einer Woche konnte ich mich endlich von dem Auto trennen. Der Tacho zeigte knappe 23000 Km an. Das macht 8500 Km in 9 Jahren oder einen Abschreiber von Fr. 1.73 pro Km. Vielleicht war es Geldverschwendung, aber keine wirklich bedrohende Umweltverschmutzung, obwohl die gefahrene Strecke ganz sicher nicht hätte sein müssen.

PS: der Käuferin wünsche ich viel Spass mit dem tollen Cabrio

PSII: Judith meint, es sei auffällig, dass ich “alle” meine Autos an Frauen verkaufe!

Gut Ding will Weile haben

SchluesselbrettIch schätze, seit Judith diesen Entwurf gezeichnet hat, ist locker ein Jahr vergangen. Nun habe ich den gekürten Sieger aller Design-Ideen mit Hilfe von etwas rotem MDF, Chromstahlblech, ein paar Haken und etwas Klarlack in die Realität umgesetzt. Die Macht der Gewohnheit ist jedoch noch gross: Judith legt ihren Smart-Schlüssel schon mal auf die Treppe und ich suche, wo ich meinen vermeintlich verlegt habe.

Die Erleuchtung

Erlauchtung mit GrappaNein, speziell langweilig war es uns nicht über die freien Tage. Aber unser neuer Grappa mit der schönen Färbung aus dem Eichenfass hat Judith und mich etwas inspiriert. Mit Glastischchen und MagLite haben wir die schöne Flasche erstrahlen lassen, bevor wir den Korken das erste mal gezogen haben. Den Ton vom Eingiessen haben wir leider nicht eingefangen, das müsst ihr schon selber ausprobieren.

PS: die Flasche ist noch fast voll, es fehlen nicht mal zwei Doppelte.

Ice Age II – jetzt tauts

IceAge

Nein, keine Filmrezension, sondern Hausarbeit! Nach bald vier Jahren Gefriergut kühlen klemmen unsere Schubladen im Gefrierschrank dermassen, dass die Ernährung nicht mehr gewährleistet werden kann. Also werden die Lebensmittel in der Kühlbox draussen zwischengelagert (mit “Akkus”) und der Schrank mit 3.5 KW Heizleistung abgetaut. In 15 Minuten von -20°C auf +40°C, anschliessend wieder in 30 Minuten auf -5°C gekühlt und schon ist das Gefriergut wieder drin. Vielleicht nicht ganz im Sinn von Minergie, dafür Zeiteffizient.

Aktivferien

GartentreppeDamit sich die Schüler in den Ferien nicht langweilen und den Eltern auf den Keks gehen, gibts den “Ferienpass” in Roggwil. Weil wir nicht mehr die Schulbank drücken, basteln wir uns das Ferienprogramm selbst. Das Programm heute stand unter dem Motto “Erdbewegungen, Treppe schleppen und Betonieren”. Unsere Gartentreppe am frisch angelegten Hoger steht nach der schweisstreibenden Arbeit nun fest verankert und einigermassen im Blei. Morgen kommt der geruhsamere Teil; wir beginnen langsam mit dem Oxydationsprozess!

Nachtrag 27. April 2012
Die Treppe ist inzwischen definitiv “gerostet”, sprich gleichmässig oxydiert. Aussehen tut sie nun so: