17 Jahre Arbeit in Spitälern scheinen tiefe Spuren zu hinterlassen. Kaum beendet Judith ihren Job, um sich besser um unseren Filius kümmern zu können, beginnt offenbar die seelische Aufarbeitung. Mir persönlich gefällt das abstrakte Bild. Mein Mechanikerherz kann sich natürlich für das Getriebe und das Ölkännchen erwärmen :-) Mehr von den kleineren und grösseren Werken von Judith gibt’s auf der extra Galerieseite.
Category Archives: Haus & Hobby
Nebelprojekte
Heute waren 5.75 Sonnenstunden angekündigt worden. Leider war der Nebel stärker… So haben Linus und ich uns nebst einem längeren Spaziergang vor allem den hausinternen Projekten gewidmet. Nach Acht Jahren hat unser Treppenhaus endlich eine Beleuchtung erhalten – 5 Watt LED, über den Hausbus nach Aussenhelligkeit gesteuert. Die reimportierte Kaffeemaschine mit dem Schuko-Stecker und CH-Adapter hat einen eleganteren Anschluss erhalten und das dritte Projekt führte uns durch den Verkaufsraum unserer örtlichen Konditorei.
korrekter Plural
Nachdem zu diesem Thema bereits hier und hier geschrieben wurde, hat unsere Krupps nach 5 Jahren endlich endgültig den Geist aufgegeben. Ab sofort gibt’s nicht mehr zwei Espresso, sondern 2 Espressi! Die Schweiz liegt halt irgendwie näher an Italien als Deutschland…
Aber ich finde es relativ schwer begreifbar, dass der Reimport noch 60% vom Original kostet. Der Kaffee (und auch der Espresso) schmeckt immer noch genau so gut!
Herbst-Projekte
Jetzt, wo Sohnemann schon etwas grösser ist und immer bei allem fleissig mithelfen will, kann Mama und Papa wieder das eine oder andere Projekt anpacken: sei es, dass ich nach 8 Jahren endlich die Werkstatt einrichte (und vorher ausmiste), Mama einem Igel eine Villa zur Überwinterung baut oder wir endlich das längst gemalte Schild für unsere Spielstrasse montieren. Jedesmal wenn etwas fertig wird, kommt Freude und Motivation auf fürs nächste Projekt.
aggressiv
Es ist einige Jahre her, da haben wir unserem Vertrauensmaler eine aus den USA mitgebrachte Dose mit rötlichem Sand als Farbmuster überlassen. Inzwischen ist entweder die Farbe etwas verblasst oder sie hat bei uns den Reiz verloren. Nachdem ich Judith 4 Rottöne bemustert habe, konnten wir uns endlich auf RAL 3031 einigen. Ich nutzte die Zeit, in der Frau und Sohn Oma und Opa besuchten, um mich ungestört (dafür mit lauter Musik) der Arbeit widmen zu können. Es wurde mehrere Male ziemlich spät und ab und zu hat man mich sicher fluchen hören, wenn die Farbe sich unters Abdeckband verirrt hat. Aus Bundesbern kamen Warnungen, Rot mache hochgradig aggressiv, doch das beunruhigte mich keineswegs. Von nun an kann ich wieder darüber sinnieren, was die nächste Farbe sein wird. RAL und NCS haben da so einige Standards definiert, die man noch ausprobieren könnte :-)
Spielhaus – Teil 3.1
Spielhaus – Teil 3
Heute scheint das Wetter besser zu sein, es ist am Morgen bereits 17° C. Linus und ich fahren mit dem Lieferwagen ins Coop Bau + Hobby und kaufen Holz für die Treppe. Original gehören nur 5 Sprossen zum Haus, es soll vertikal erklimmt werden. Ich finde, mit dem Zvieri-Plättli in der Hand sollte das auch noch bequem zu machen sein. Folglich gibts eine Treppe mit Handlauf, dann brauchts auch weniger Pflaster und Merfen. Für den Handlauf reicht die Zeit nicht mehr, dafür schaffen wir es, vor dem drohenden Gewitter noch die Dachpappe zu montieren. Die Treppe ist übrigens aus Terrassenbohlen, das Holz ist Douglas.
Spielhaus – Teil 2
Heute starten wir mit der Ungewissheit, wie das schwerste Bauteil, der Boden in die Ecke hochkommt. Manuel sei Dank, ist dieser Kraftakt auch bald geschafft – vielen Dank! Der Rest ist Fleissarbeit und teilweise mit etwas Ärger über die nicht so exakte Bauweise gespickt. Der Unterbau passt perfekt und ist robust, die Fassade braucht bestimmt noch die eine Schraube oder den anderen Nagel, um den ersten Sommer überleben zu können. Jetzt fehlt noch die Treppe und die Dachpappe, das wird dann Teil 3.
Orte
Orte, die es in einem Haushalt grundsätzlich nicht geben dürfte:
- Ablage über der Bar
- Reduit
- Hinter dem Küchenradio
- Neben der Kaffeemaschine
- Neben dem Sideboard
- Dachboden
- Keller
- Hinter der Türe
- Unter der Treppe
Die Aufzählung entstand spontan beim Aufräumen und ist bestimmt nicht abschliessend. Wer hat eine Ergänzung?
Bergbauern
Wohnt man nicht städtisch sondern idyllisch zwischen Schafen und Kühen, muss man gewisse landwirtschaftliche Gepflogenheiten hinnehmen. Dazu gehört Gülle austragen, Vieh weiden lassen und Mist zetteln. Aber gehört der Mist nicht eigentlich auf die Wiese? Und brauchts davon so viel, dass man das Grün darunter kaum mehr erkennen kann? Und wieso genau fährt der Traktor mit laufendem Zettler auf der Quartierstrasse? Weshalb braucht mein Vorplatz so viel Düngemittel? Fragen über Fragen, welche mir beim Saubermachen am Samstag durch den Kopf gingen. Dazu hatte ich immerhin locker 2 Stunden Zeit. Denn das Zeugs war extrem zäh. Ich habe mir auch Gedanken gemacht, ob ich dem Freizeitbauern meinen Aufwand in Rechnung stellen, ihn anzeigen oder nur der Gemeinde melden soll. Nun, ich denke es war nicht Boshaftigkeit, sondern begrenztes Denkvermögen. Lassen wir es bleiben.

































