Nach längerer Popkonzert-Abstinenz haben wir es wieder einmal gewagt und uns ins Getümmel vorgewagt. Aber zuerst mussten wir den Weg dahin über die Autobahn schaffen (ich möchte keinen Hinweis über den ÖV als Comment erhalten!!!). Aber schlussendlich sind wir pünktlich im Sektor B13, Reihe 12 eingetroffen und konnten uns setzen, nachdem wir die Leute verjagt haben, welche sich auf unsere Plätze verirrt haben. Dank Gehörschutzpropfen haben es meine Trommelfelle überlebt. Mir ist nicht ganz klar, wieso Musik besser werden soll, wenn sie lauter ist. Vielleicht hängts mit dem Titel “Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist” zusammen. Da hat sich übrigens unser Pfupfi ziemlich bemerkbar gemacht, der Bass war wohl etwas zu wuchtig – oder aber es hat Judiths Untermieter speziell gut gefallen.
Richtig gut wurde das Konzert erst in der zweiten Hälfte. Der Regen war weg und die Dämmerung verhalf zu mehr Stimmung. Gröni hat gut mit dem Publikum gespielt und andersrum das Publikum mit ihm. Er hat seinen letzten Auftritt dieser Tournee sichtlich genossen und spendete uns nach dem dritten Zugabepaket ein bombastisches Feuerwerk über dem Stade de Suisse. Etwas gelächelt haben wir über diejenigen, die bereits vor zehn Uhr auf die Züge gesprungen sind in der Annahme, es sei gleich Schluss. Die haben das Beste verpasst.