Archive for the ‘Beziehung’ Category
Wochenendprogramm
Samstag, Juli 4th, 2009Eine kleine Fotosession ohne viel Worte zu unserem bisherigen Wochenendprogramm:
Linus verreist
Montag, Juni 22nd, 2009
Morgen verreist Linus samt Mama für eine Woche nach Deutschland um “Wurzelpflege” zu machen, wie Judith zu sagen pflegt. Von Mamas Rollkoffer ist Linus sehr begeistert. Ich wünsche ihm und seiner Mami eine stress- und unfallfreie Fahrt in den grossen Kanton. Ich werde die Ruhe geniessen, mich aber ganz bestimmt wieder auf meine zwei Lieblinge freuen.
Samstagsprogramm
Samstag, Januar 3rd, 2009
Wir haben ein relativ einfaches Instrument, die Haushaltsausgaben zu teilen: Jeder notiert auf seine Kassabons seinen Namen. Ende Monat kommt ein Gummiband drum und die Rollen türmen sich mit der Zeit in meinem Büro. Ende letzten Jahres fehlte mir die Musse zur Abrechnug; so kam jetzt von 24 Monaten ein ganz schöner Haufen zusammen. Die Summe auf den Quittungen reicht übrigens für einen mittelmässigen Familiengolf. Die Ausgleichszahlung, die für eine Balance notwendig wurde, reicht für ein gutes Fahrrad. Die Buchhaltung benötigte knapp 2 Stunden Zeit, ich finde, das hält sich für zwei Jahre im Rahmen.
Wasser ob tue
Mittwoch, Januar 23rd, 2008Nachhilfe in Berndeutsch gesucht: Meine Frau lebt nun bereits über 8 Jahre im bernischen Roggu und versteht mich partout nicht, wenn ich frage, was sie denn “ob getan” hat. Das Bärndütschwörterbuech kennt auch nur das “über tue”. Muss ich an meinem Dialekt arbeiten oder gibts noch andere Locals, die ab und zu was “ob” tun?
Probe aufs Exempel
Mittwoch, August 15th, 2007
Vielleicht etwas spät, so einen Monat vor dem Termin, aber immerhin: wir testen, ob Pfupfis Transport-Equipment in unsere A-Klasse passt. Der “Worst Case” ist die 6stündige Fahrt nach Deutschland, Pfupfi sitzt in seinem Römer-Sitz, seine Mami daneben auf der Rücksitzbank, der Wagen zusammengeklappt im Kofferraum und die Babyschale und unsere zwei Reisetaschen auf dem Beifahrersitz. Manchmal frage ich mich, wie meine Eltern das alles bei vier Kindern mit einem Käfer geschafft haben!
Zweiter Geburtstag
Mittwoch, Mai 31st, 2006
Mit knapp 4 Monaten Verspätung habe ich heute meine heissgeliebte “Rüeblitorte” von meiner Gattin erhalten. Sie schmeckt noch mindestens genau so gut wie die erste vor 7 Jahren. Gut Ding will eben Weile haben :-) Danke Judith!
Botschaften
Donnerstag, Mai 4th, 2006
Judiths Schichtdienst bringt es mit sich, dass wir uns manchmal während Tagen kaum sehen. Dafür hinterlässt man sich Spuren, deren Deutung einem den Tagesablauf des andern näher bringt. Das kann herumstehendes Geschirr, Zettelchen mit Liebesbotschaften oder auch mal ein Duft sein. Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, meinte ich, gerade einem Schwelbrand auf die Spur gekommen zu sein. Doch die Küche hatte noch die ursprünglich ausgesuchte Farbe. Nur aus der Mikrowelle kam der penetrante Gestank von verbranntem Brot. Tja Judith, die automatische Defrostfunktion ist toll, aber zwei Scheiben Brot sind keine 150 Gramm :-) Meine Liebesbotschaft auf dem Zettelchen danach: “Unsere Mikrowelle ist definitiv nicht als Krematorium konzipiert!”
Amen
Sonntag, April 2nd, 2006
Fast so sicher wie das “Amen” in der Kirche am Ende der Predigt, steht bei uns Ende Woche eine selbstgestrickte Pizza auf dem Tisch. Dies ist sozusagen fester Bestandteil unserer Beziehung. Judith bereitet den Teig vor, ich walle ihn aus, belege den Boden mit Dingen, welche gerade greifbar sind und schiebe das immer wieder anders aussehende Teil in den Backofen. Die Zwiebel schneidet übrigens Judith, solange ich noch keine Taucherbrille in der Küche deponiert habe! Ach ja, den Salat dazu macht natürlich auch Judith – mir fällt gerade auf, ich trage eigentlich recht wenig dazu bei…
Gewaltentrennung
Dienstag, Februar 7th, 2006
Als ich heute nach dem Essen meiner Liebsten ihre (!) Pralinenkiste hinstrecke guckt sie mit glänzenden Augen in die Kiste und fragt: “wieviel?”. Nachdem ich sie nochmals aufgeklärt habe, dass das eigentlich ihre Pralinen sind, meint sie, ich sei der Schoggiverwalter! – In einem Konkubinat hat halt jeder sein “Ämtli”.






