Archive for the ‘Beziehung’ Category

Country, Stroganoff und Merlot

Freitag, 12. März 2010

Babysitter sei Dank, bekommen Judith und ich wieder mal Gelegenheit, uns in der alten Mühle an einer Uftischete dazu zu setzen. Stroganoff und Spätzle sind spitzenmässig, der sizilianische Merlot süffig, David Waddel’s Texas-Country eingängig. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gute Musik hier geboten wird, ohne dass die Gäste (direkt) was dafür bezahlen müssen. Immerhin waren die zwei “Outlaws” den ganzen Abend voll engagiert im Einsatz vor lediglich etwa 70 Gästen. Zu guter Letzt entpuppt sich der Typ, welcher in meinem Rücken sitzt und mindestens doppelt so breit ist wie ich, als guter alter Musikerkollege von David. Es ist Jimy Hofer von den Broncos aus Bern. Er setzt sich mit auf die Bühne und versucht sich an einem Song von Johnny Cash. Man merkt augenblicklich, dass in letzten Jahren eher flüssiges als melodisches durch die Kehle  gedrungen ist, aber der gute Wille ist da. Ich hoffe, ich komme für die Hörproben nicht gleich in den Knast :-)

David Waddel & Hellbound Train Unplugged

David Waddel und spontan Jimy Hofer us Bärn

Duplokopter

Freitag, 01. Januar 2010

Das Familienprogramm bei tristestem Winterwetter (ohne Schnee):

  • Linus sei Dank Ausschlafen nach Silvesterfeier
  • ausgedehntes Frühstück
  • Waldspaziergang
  • Mittagsschlaf
  • Mamas Dessertkreation schlemmen
  • Bei Kaminfeuer Medical-Duplocompter bauen:


Wochenendprogramm

Samstag, 04. Juli 2009

Eine kleine Fotosession ohne viel Worte zu unserem bisherigen Wochenendprogramm:

Linus verreist

Montag, 22. Juni 2009

Linus verreistMorgen verreist Linus samt Mama für eine Woche nach Deutschland um “Wurzelpflege” zu machen, wie Judith zu sagen pflegt. Von Mamas Rollkoffer ist Linus sehr begeistert. Ich wünsche ihm und seiner Mami eine stress- und unfallfreie Fahrt in den grossen Kanton. Ich werde die Ruhe geniessen, mich aber ganz bestimmt wieder auf meine zwei Lieblinge freuen.

Samstagsprogramm

Samstag, 03. Januar 2009

Zetteli-AbrechnungWir haben ein relativ einfaches Instrument, die Haushaltsausgaben zu teilen: Jeder notiert auf seine Kassabons seinen Namen. Ende Monat kommt ein Gummiband drum und die Rollen türmen sich mit der Zeit in meinem Büro. Ende letzten Jahres fehlte mir die Musse zur Abrechnug; so kam jetzt von 24 Monaten ein ganz schöner Haufen zusammen. Die Summe auf den Quittungen reicht übrigens für einen mittelmässigen Familiengolf. Die Ausgleichszahlung, die für eine Balance notwendig wurde, reicht für ein gutes Fahrrad. Die Buchhaltung benötigte knapp 2 Stunden Zeit, ich finde, das hält sich für zwei Jahre im Rahmen.

Wasser ob tue

Mittwoch, 23. Januar 2008

Nachhilfe in Berndeutsch gesucht: Meine Frau lebt nun bereits über 8 Jahre im bernischen Roggu und versteht mich partout nicht, wenn ich frage, was sie denn “ob getan” hat. Das Bärndütschwörterbuech kennt auch nur das “über tue”. Muss ich an meinem Dialekt arbeiten oder gibts noch andere Locals, die ab und zu was “ob” tun?

Probe aufs Exempel

Mittwoch, 15. August 2007

Loadmaster am Werk - passt alles rein?Vielleicht etwas spät, so einen Monat vor dem Termin, aber immerhin: wir testen, ob Pfupfis Transport-Equipment in unsere A-Klasse passt. Der “Worst Case” ist die 6stündige Fahrt nach Deutschland, Pfupfi sitzt in seinem Römer-Sitz, seine Mami daneben auf der Rücksitzbank, der Wagen zusammengeklappt im Kofferraum und die Babyschale und unsere zwei Reisetaschen auf dem Beifahrersitz. Manchmal frage ich mich, wie meine Eltern das alles bei vier Kindern mit einem Käfer geschafft haben!

Zweiter Geburtstag

Mittwoch, 31. Mai 2006

RüeblitorteMit knapp 4 Monaten Verspätung habe ich heute meine heissgeliebte “Rüeblitorte” von meiner Gattin erhalten. Sie schmeckt noch mindestens genau so gut wie die erste vor 7 Jahren. Gut Ding will eben Weile haben :-) Danke Judith!

Botschaften

Donnerstag, 04. Mai 2006

Kohlemeiler Judiths Schichtdienst bringt es mit sich, dass wir uns manchmal während Tagen kaum sehen. Dafür hinterlässt man sich Spuren, deren Deutung einem den Tagesablauf des andern näher bringt. Das kann herumstehendes Geschirr, Zettelchen mit Liebesbotschaften oder auch mal ein Duft sein. Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, meinte ich, gerade einem Schwelbrand auf die Spur gekommen zu sein. Doch die Küche hatte noch die ursprünglich ausgesuchte Farbe. Nur aus der Mikrowelle kam der penetrante Gestank von verbranntem Brot. Tja Judith, die automatische Defrostfunktion ist toll, aber zwei Scheiben Brot sind keine 150 Gramm :-) Meine Liebesbotschaft auf dem Zettelchen danach: “Unsere Mikrowelle ist definitiv nicht als Krematorium konzipiert!”

Amen

Sonntag, 02. April 2006

PizzaFast so sicher wie das “Amen” in der Kirche am Ende der Predigt, steht bei uns Ende Woche eine selbstgestrickte Pizza auf dem Tisch. Dies ist sozusagen fester Bestandteil unserer Beziehung. Judith bereitet den Teig vor, ich walle ihn aus, belege den Boden mit Dingen, welche gerade greifbar sind und schiebe das immer wieder anders aussehende Teil in den Backofen. Die Zwiebel schneidet übrigens Judith, solange ich noch keine Taucherbrille in der Küche deponiert habe! Ach ja, den Salat dazu macht natürlich auch Judith – mir fällt gerade auf, ich trage eigentlich recht wenig dazu bei…