Archive for the ‘Ausflüge’ Category

Einsiedelei St. Verena

Sonntag, 02. September 2007

Einsiedelei St. VerenaEin Nachbar hat uns vorigen Sonntag bei einem netten Schwatz auf die Verena-Schlucht bei Solothurn aufmerksam gemacht. Im Internet nachgeguckt und schon kamen die Erinnerungen an die Schulreise der ersten Klasse auf. Das ist ja die Einsiedelei zuhinterst, die vermutlich fast obligatorisch von jedem Schulkind einmal besucht wird. Nach Umfragen in der Familie, ob der Spaziergang für Hochschwangere bewältigbar ist, machen wir heute diesen kleinen Ausflug, dessen grösster Anteil die Autofahrt nach Solothurn ist. Gleichzeitig erwischen wir noch den Zeitpunkt, in dem 5000 “Verrückte” mit ihren Stecken da durchgejagt werden. Dem Waldbruder wird es heute also nicht ganz so einsam in seiner Einsiedelei. Der Coupe Dänemark (Aufpreis für zweites Löffeli 1 Fr.) schmeckt übrigens auch sehr gut.

z’Züri schiint dänn d’Sunne!

Sonntag, 04. März 2007

LunchschiffFür einmal wahr! Es ist jetzt zwar genau 2 Wochen her (Schande über den Blogger), da waren wir zu einem Lunch / Brunch auf dem Zürisee eingeladen. Die Anreise war stilgerecht mit dem ÖV und fand auch bei uns Halbtaxlern Anklang. Rechtzeitig entdeckten auch die Zürcher die Sonne, so dass wir hinter der Panoramascheibe nicht nur vom leckeren Buffet ganz träge wurden. Zum Abschluss servierte man uns noch ein “Cüpli”. Nach dem Flanieren am See entlang irrten wir noch mit dem modernsten Tram durch die Stadt und sprinteten schlussendlich auf den Zug nach Hause. Ein wirklich toller Tag, der uns in schönster Erinnerung bleiben wird – herzlichen Dank dem festgebenden Komitee :-)

Benebelt

Freitag, 29. Dezember 2006

benebeltAlpenblickNachdem ich nun erkältungsbedingt fast eine Woche das Sofa am Rücken hatte, gönnten wir uns heute einen kurzen Lichtblick. Der Weissenstein ist dafür eine recht sichere Wahl, selbst der Kontrollblick in die Webcam ist vorher möglich. Nach einem kleinen Spaziergang war ich auch schon wieder platt und reif für ein Vermicelles. Die pensionierten Damen, welche sich neben uns am Tisch darüber ereiferten, dass der Milchkaffee oben auf dem Schilthorn (da waren sie gestern) 10 Rappen teurer ist als in der Talstation, hätte ich zwar gerne in das Nebelloch runter geschmissen, aber geschmeckt hat es uns trotzdem. Mit der nun getankten Sonne sollte es mit meinen Nasennebenhöhlen und den anderen Hohlräumen im Kopf eigentlich wieder besser gehen!

Herbstwanderung Walenpfad

Mittwoch, 18. Oktober 2006

BannalpseeFreude herrscht!Nach dem eher einöden Dienstag nutzen wir den (letzten?) sonnigen Herbsttag für eine Wanderung. Ruedi versorgt uns wie immer mit Karte und Insidertipps. Ab Wolfenschiessen gehts mit dem Postauto nach Oberrickenbach zur Luftseilbahn. Die bringt uns auf 1700 MüM zur Chrüzhütte. Die Käse-/Fleischplatten bei den ersten beiden Alphütten lassen wir links liegen und wandern dem Walenpfad entlang durch die Berge – wie man dem Bild entnehmen kann, mit Freude! Später erwischen wir den falschen Abzweiger Richtung Brunniswald anstatt Brunnis, was uns 600 Meter mühsamen Abstieg beschert und uns um den “Härzlisee” bringt. Dafür machen wir eine abenteuerliche Talfahrt mit einer privaten Gondelbahn. Die Betriebsvorschrift ist ein Highlight – oder kennt Ihr schon das eidgenössische Telefon? Im Frühling kommen wir wieder, dann erwischen wir die richtige End-Etappe!

Tour de Moron

Sonntag, 15. Oktober 2006

Tour de MoronMario Botta baut nicht nur Kirchen, sondern auch Aussichtstürme! In Moron im Berner Jura haben 700 Lehrlinge unter Anleitung in zwei Jahren Bauzeit einen 30 Meter hohen Aussichtsturm nach Bottas Entwurf gebaut. Dieses Ziel oberhalb Malleray ist wie geschaffen für den heutigen nebligen Sonntag. Die letzte halbe Stunde ist Fussmarsch angesagt durch die wunderschöne Herbstlandschaft. Die 191 Stufen des Turms sind schnell erklommen und die Aussicht trotz fehlender Fernsicht toll. Aber der Alpenblick wäre definitiv das Tüpfelchen auf dem I, wir kommen bestimmt noch mal! Link: Tour de Moron

Aussicht vom TurmHerbststimmung500 Meter hinter dem Turm gehts zu “chez Katia”, da soll es allerlei Leckeres für den Wanderer geben. Wir bestellen “Tête de Moine, Wurst mit Brot”, dazu ein Glas Weissen. Wie unsere des Französich besser mächtigen Tischnachbarn erwarten wir den schön gekräuselten Käse und etwas Aufschnitt, es kommt aber eine heisse Wurst mit dem Tête de Moine drinnen. Etwas ungewöhnlich, aber nahrhaft.

Zentrum Paul Klee

Montag, 17. April 2006

Zentrum Paul KleeUnter dem Motto “Kulturelle Bildung” machen wir eine Ostermontagsfahrt nach Bern ins Zentrum Paul Klee. Aus Judiths Buch der Kunstgeschichte weiss ich bereits, dass mich die Bilder Klees nicht vom Hocker reissen werden; aber die Architektur des 110 Millionenbaus interessiert mich schon. Die “Welle” ist perfekt in die Landschaft integriert, der Ausbau edel, aber nicht übertrieben. Mich beeindruckt, dass private Geldgeber, Industrie und die öffentliche Hand mit dem Segen einer grossen Mehrheit des Stimmvolks so ein Unterfangen heute überhaupt noch realisieren können.

Der Eroberer“, offensichtlich stark geprägt vom Stil des befreundeten Kandinsky, gefällt mir dann doch noch so gut, dass ich ihn mir ins Wohnzimmer hängen würde. Doch dafür ist unser Haus vermutlich zu billig und unser Kulturbudget zu klein. Den Ausflug kann ich jedem, der nicht ein noch grösserer Kulturbanause als ich ist, jederzeit empfehlen.

Montepulciano-Tour

Freitag, 17. März 2006

Nein, unser Tagesausflug hat uns an diesem schönen Frühlingstag nicht in die Toskana, sondern auf die Rigi geführt. Vor ein paar Jahren war auf Wanderungen mit meinem Brüetsch stets eine 1/2 Liter Flasche Fellini mit dabei, heute war ein Pfund Montepulciano unser Begleiter. Bei Wanderungen mit Ruedi kommt der ÖV selten zu kurz. So fahren wir mit der SBB ab Zofingen nach Arth-Goldau und mit der Arth-Rigi-Zahnradbahn bis Kulm. Dort starten wir mit einer Fotosession und Kaffee. Die Wanderung führt altersgerecht bergab – wir entscheiden uns aber später, die Strecke auch wieder hoch zu laufen. Die Verpflegung nimmt einen hohen Stellenwert ein auf unseren Touren. Am besten schmeckts wie immer aus dem Rucksack, wobei auch der Korkenzieher seinen Dienst erweisen muss. Die Rückreise treten wir mit Seilbahn, Schiff und Bahn an – mein Halbtaxabo ist quasi amortisiert! Fazit des heutigen Tages: Sonne pur und aus der Flasche schadet nie und meine Schläfen brauchen mit zunehmendem Alter definitiv auch Sonnencreme!