Linus hat keine Päckli erhalten, da er sowieso noch nicht weiss, was ein Geburtstag ist und die Spielzeugkiste sonst schon überquillt. Wir haben heute einen Ausflug nach Münsingen gemacht und zwar zur Klapsmühle – tschuldigung – zur Psychiatrischen Anstalt. In deren Park betreibt die Dampfbahn Aaretal Münsingen eine wunderschöne Eisenbahnanlage, auf der man sich durch den ganzen Park fahren lassen kann. Linus (und auch seine Eltern) war davon völlig begeistert und ist 5 km Bahn gefahren. Dazwischen gabs Spielplatz-Programm und Hot Dog.
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Tandem zu dritt
Zu Testzwecken haben wir für ein paar Tage ein Flyer Tandem erhalten, dem Verantwortlichen sei hiermit bereits herzlich gedankt! Mittwoch und Donnerstag Abend hat Thomas das edle Bike zusammen mit seiner Frau je über 30 km durch die Gegend gejagt und dabei viel Spass gehabt (“guck mal, da fährt ein Pedalo!”). Gestern haben wir dann unseren Linus hinten drauf montiert und ein Probefährtli über St. Urban, Balzenwil, Glashütten, Walliswil und wieder zurück gemacht. Als Extrem-Selten-Velofahrer gingen uns diese 15 km bereits leicht in die Waden uns ins Gesäss. Linus hat anfänglich noch etwas skeptisch an seinem Nuggi gesaugt, aber dann auch Spass am Fahren gekriegt. Heute gings dann nach Aarwangen und von da der Aare entlang nach Wangen a.A. Auf der Rückfahrt legten wir bei Benis Aarebeizli einen Bratwurststopp ein und kamen einigermassen abgekämpft nach 32 km (Schnitt 20.4 km/h, Spitze 38 km/h) zu Hause an.
Erstes Fazit: Spassfaktor = 100%, Rest ist (noch) fehlendes Training :-)
Dählhölzli
Das wunderschöne Wetter an “Ostersamstag” hat uns ermutigt, einen Ausflug nach Bern zu machen. Bei mir sinds 32 Jahre her, meine Frau und Linus waren noch nie im Dählhölzli. Trotz freien Ostertagen waren kaum Leute da, zumindest kam mir das im Vergleich zum Basler oder Zürcher Zolli so vor. Judith und mir haben die Anlagen sehr gefallen, Linus hat sich hingegen noch nicht so für die Tiere interessiert. Dafür um so mehr für den Spielplatz:
- Echsen
- Meister Petz “Finn”
- Maus reitet Maus
- Linus Klettermaus
Beaver Creek an der Aare
Ein Kinderwagen-Klassiker bei schönem Frühlingswetter: Bannwil – Walliswil – Bannwil. Unterwegs lassen sich die Arbeitsspuren der angesiedelten Biber bestaunen und am Schluss lockt das Bier und die Bratwurtst in Benis Aarebeizli. Linus schmeckt die Bratwurst hervorragend und Judith muss um ihren Anteil kämpfen.
Sonntagsprogramm
Als klaren Kotrast zum Samstagsprogramm entschliessen wir uns zur Flucht aus dem Nebel. Nach 29 Minuten Fahrt und gut 300 Höhenmetern sieht die Welt schon ganz anders aus. Auf dem Spaziergang durch die Sonne ernähren wir uns sehr ausgewogen mit frischen Berlinern und frittierten Krapfen (Schenkeli). Anschliessend kaufen wir in der Schaukäsi Affoltern Fonduekäse der Marke “Hausmischung” – das bedeutet, heute kocht der Hausherr. En Guete!
Biodiversität
Man lernt nie aus: der Oberaargau hat ein Smaragdgebiet und in unserem Rottal ist viel Biodiversität zu beobachten! WWF, Pronatura, Lebendiges Rottal und viele weitere Organisatoren haben heute einen schönen Erlebnispfad durchs Rottal in Roggwil gestaltet. An 14 Ständen werden uns Artenvielfalt und Natur pur erklärt und nähergebracht. Wir erwischen glücklicherweise den trockenen Teil des Tages und kommen mit ein paar wenigen Regentropfen glimpflich davon. Link
Camping an Auffahrt
Am Donnerstag um 10 Uhr siehts noch nicht nach einem sonnigen Tag aus. Aber je weiter wir mit unserem Womo mit Freunden im Konvoi nach Westen fahren, um so freundlicher wird der Himmel. Um 12 Uhr kommen wir bereits auf dem TCS Camping in Morges an und suchen uns einen Platz ohne zu tiefe Pfützen.
Ja, mit unserem Kleinen ist alles etwas aufwändiger und umständlicher, als die Reise zu zweit. Aber Linus hält sich gut, selbst am Abend in der Pizzeria ist er der pure Sonnenschein. Kurz nach Mitternacht hält er uns dafür eine halbe Stunde in Atem – offenbar kommen bereits wieder neue Zähne. Das Wetter ist uns heute Freitag auch wieder wohl gesonnen, so dass wir sogar die neu montierte Sonnenstore testen können.
Einsiedelei St. Verena
Ein Nachbar hat uns vorigen Sonntag bei einem netten Schwatz auf die Verena-Schlucht bei Solothurn aufmerksam gemacht. Im Internet nachgeguckt und schon kamen die Erinnerungen an die Schulreise der ersten Klasse auf. Das ist ja die Einsiedelei zuhinterst, die vermutlich fast obligatorisch von jedem Schulkind einmal besucht wird. Nach Umfragen in der Familie, ob der Spaziergang für Hochschwangere bewältigbar ist, machen wir heute diesen kleinen Ausflug, dessen grösster Anteil die Autofahrt nach Solothurn ist. Gleichzeitig erwischen wir noch den Zeitpunkt, in dem 5000 “Verrückte” mit ihren Stecken da durchgejagt werden. Dem Waldbruder wird es heute also nicht ganz so einsam in seiner Einsiedelei. Der Coupe Dänemark (Aufpreis für zweites Löffeli 1 Fr.) schmeckt übrigens auch sehr gut.
z’Züri schiint dänn d’Sunne!
Für einmal wahr! Es ist jetzt zwar genau 2 Wochen her (Schande über den Blogger), da waren wir zu einem Lunch / Brunch auf dem Zürisee eingeladen. Die Anreise war stilgerecht mit dem ÖV und fand auch bei uns Halbtaxlern Anklang. Rechtzeitig entdeckten auch die Zürcher die Sonne, so dass wir hinter der Panoramascheibe nicht nur vom leckeren Buffet ganz träge wurden. Zum Abschluss servierte man uns noch ein “Cüpli”. Nach dem Flanieren am See entlang irrten wir noch mit dem modernsten Tram durch die Stadt und sprinteten schlussendlich auf den Zug nach Hause. Ein wirklich toller Tag, der uns in schönster Erinnerung bleiben wird – herzlichen Dank dem festgebenden Komitee :-)
Benebelt

Nachdem ich nun erkältungsbedingt fast eine Woche das Sofa am Rücken hatte, gönnten wir uns heute einen kurzen Lichtblick. Der Weissenstein ist dafür eine recht sichere Wahl, selbst der Kontrollblick in die Webcam ist vorher möglich. Nach einem kleinen Spaziergang war ich auch schon wieder platt und reif für ein Vermicelles. Die pensionierten Damen, welche sich neben uns am Tisch darüber ereiferten, dass der Milchkaffee oben auf dem Schilthorn (da waren sie gestern) 10 Rappen teurer ist als in der Talstation, hätte ich zwar gerne in das Nebelloch runter geschmissen, aber geschmeckt hat es uns trotzdem. Mit der nun getankten Sonne sollte es mit meinen Nasennebenhöhlen und den anderen Hohlräumen im Kopf eigentlich wieder besser gehen!















