Verkehrshaus

Das Regenwetter animiert uns nicht, uns draussen zu betätigen. So machen wir mit Junior den ersten Ausflug ins Verkehrshaus Luzern. Eine halbe Stunde nach Öffnung merken wir auf dem Parkplatz deutlich, dass wir nicht die einzigen mit dieser Idee sind. Aber dank Print@home Tickets gehen wir an der Schlange vorbei direkt zu den Helikoptern, Schiffen, Autos, Eisenbahnen, … Die Spaghetti Bolognese schmecken hervorragend und auf der Heimfahrt ist Linus deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt. Wir lassen ihn direkt noch etwas schlafen in der Garage zu Hause :-)

Grillspass

Linus wollte schon seit Monaten mal in den Wald grillieren gehen. Das hat trotz düsteren Wolken nur exakt heute in den Terminkalender gepasst. Der Anfang macht Spass, sobald aber die Wurst auf dem Feuer liegt, setzt die Wasserkühlung von oben ein. Anfangs macht das Blätterwerk noch dicht, nach ein paar Minuten bleibt aber nichts mehr trocken. Es ist einer dieser Regengüsse, die man üblicherweise fasziniert durchs Wohnzimmerfenster betrachtet. Nur sitzen wir mitten drin. Doch dann naht das rettende Auto vom “Grosi”, hält ganz kurz an und fährt sogleich weiter, da wir zuwenig schnell auf uns aufmerksam machen können. So fühlt sich also der Schiffbrüchige auf der Insel, wenn der Ozeandampfer vorbeifährt :-)
Wir entscheiden uns, durch den Bach, der die Strasse runter kommt, nach Hause zu waten. Linus bei Judith huckepack, ich ziehe den Anhänger mit den durchweichten Sachen. Es bleibt nichts, aber auch gar nichts trocken. Nur das iPhone und die Kamera, welche ich noch schnell in einen Plastiksack verknotet habe, überleben. Selbst aus den Schuhen können wir das Wasser auskippen. Zu allem Überfluss schmeisse ich die triefenden Kleider samt meinem Autoschlüssel in die Waschmaschine. Qualität ist, wenn die Fernbedienung nach dem Schleudergang noch tadellos funktioniert. Sicherheitshalber trockne ich das Teil dann doch noch aus. Ob Linus noch einmal grillieren gehen möchte?

Osterrelaxing

Nach so viel Schinderei auf dem Velo (die Haltung auf meinem 15 jährigen MB passt nicht zur Verfassung meines Rückens) ist heute etwas mehr Ruhe angesagt. Linus ist glücklich, seinen kleinen roten Traktor mal in Natura anzutreffen und wir hangeln uns von Zwischenmahlzeit zum z’Vieri ins Apéro.

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Ostercamping – Fortsetzung

Hier am Bodensee geht der Veloweg zum Glück nur flach dem See nach. So sind die 14 Km nach Ludwigshafen (die Zeppelinstadt) schnell gefahren und Junior macht ein Nickerchen in seinem Velositz. Samstag fahren wir andersrum und gelangen mit der selben Distanz nach Lindau. Hier ist das Highlight der Leuchtturm, den wir besteigen.

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Ostercamping

Der Auftakt war schwierig. Der Seecamping in Bregenz hat trotz sommerlicher Temperaturen noch Winterpause, die Alternative in Lindau ist bereits voll. In Gohl – Kressnau kriegen wir den letzten von 800 Plätzen. Dafür sind wir direkt am See, der Veloweg führt durch den Platz. Gleich packen wir unsere Drahtesel und gehen auf Erkundungstour.

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Arktischer Sonntag

Um ausnahmsweise nicht rund ums Dorf zu laufen sind wir heute auf die Hochwacht gefahren. Bereits beim Aussteigen pfiff uns die eisige Bise um die Ohren. Es sind gefühlte minus 20 °C, effektiv nur minus 4. So wird der Ausflug recht kurz, führt uns hoch auf den Turm und anschliessend einem Feldweg entlang, dann schnurstracks wieder ins Auto. Zu Hause gibts dann Vermicelles und Espresso à Discrétion, anschliessend Dösen auf dem grossen Sitzsack hinter dem sonnigen Wohnzimmerfenster, während meine Frau beruhigend auf der Gitarre herumklimpert.

Bärn

Brunch in Bern bei Uuuudi und Katharina zum Auftakt eines Sonntags, der seinem Namen alle Ehre macht. Der Wind auf dem Weg zu Urs und Berna ist zwar eisig, dafür werden wir aber mit schönster Landschaft der Aare entlang entschädigt. Trotz grosser Menschentraube am Zaun erhaschen wir einen Blick auf die zwei Jungbären, den Stars des Bärenparks Bern. Merci für den schönen Sonntag und das feine z’Morge!

Elemäntar

Den Sonntagsspaziergang zu den Grosseltern und zurück haben Linus und ich bereits am Morgen absolviert, während sich die Mama von der Nachtschicht erholte. Um auch den Nachmittag noch erfolgreich tot zu schlagen haben wir Bösiger Märkus Imperium anlässlich des Tages der offenen Tür besucht. Das neu eröffnete Gastro Elemänt sieht sehr einladend aus, das werden wir mal austesten, wenn Linus von einer Cousine gesittet wird. Dann gabs natürlich noch viele Autos, Rennwagen, Töffs, Renntrucks und sogar Wohnungen auf dem Areal anzusehen. Mir hat  imponiert, dass man zu den Wohnungen gleich den Putz- und Wäscheservice dazu mieten kann. Der 3000 PS Rasenmähermotor hat einen ziemlichen Lärm gemacht, ich denke, das war jenseits der 110 dB. Der Film demonstriert leider lediglich den Startvorgang und Standgas. Bei Teilgas hat dann das Mikrofon versagt und stumm geschaltet. Linus musste übrigens weinend beim ersten “Pfupf” mit Mami das Weite suchen.

Letzter Ferientag

Das Wetter meint es sehr gut mit unserem letzten Ferientag. Nur die Temperatur ist etwas gegen mich. Trotzdem wage ich es mit Judith und Linus nach einem Abstecher bei Grosi und Grossvater und ohne Mittagsschlaf von Linus auf den Balmberg. Linus ist ein Angsthase und muss etwas überzeugt werden, sich in den Bop zu setzen, selbst das langsame den Berg hochziehen scheint ihm nicht zu behagen. Die Abfahrt geniesst er nur äusserst abgebremst auf Papas Schoss und wenn Mama als Leitkuh (sorry Judith, ist positiv gemeint) auf dem Bop vorneweg fährt. Bei der letzten Abfahrt kippt Judith im “Steilhang” noch um und verletzt sich leicht. Es scheint jedoch nichts gebrochen oder gestaucht zu sein und die Schnittwunde wird verheilen. So viel Frischluft und Aufregung schafft dann auch unseren Linus.