früh übt sich

August 29th, 2010

Judith ersetzt wieder mal die defekten Gitarrenseiten und stimmt das Instrument mit Hilfe eines Hightechkästchens made in China. Junior zupft auch gerne darauf herum, noch viel lieber spielt er aber auf dem iPad Piano. Meist hört sich das ziemlich lärmig an, hier hat aber der Zufall gewollt, dass das irgendwie fast ein wenig passt, zumindest der Schluss :-)

erleichterte Einbürgerung

August 29th, 2010

Nach über neun Jahren Aufenthalt im Lande konnte sich Judith im Mai 2009 nach dreijähriger Ehe “erleichtert” einbürgern lassen. Ich als Schweizer habe mich fast ein bisschen geniert, wie temporeich dieses Prozedere ablief: Nach einigen Monaten hat das Bundesamt für Migration bemerkt, dass eines der eingereichten Dokumente in der Zwischenzeit zu alt ist. Wir haben umgehend ein neues besorgt und nachgereicht. Nach exakt 7 Monaten ist ein junger Kantonspolizist abends in voller Kampfmontur erschienen und hat mit der Einbürgerungswilligen einen Termin auf dem Posten abgemacht und nebenbei bestimmt überprüft, ob die Ausländerin wirklich mit dem angegebenen Schweizer in ehelicher Gemeinschaft lebt. Am 28. April 2010 kommt der eingeschriebene Brief mit Fr. 750.00 Nachnahmegebühr, in dem sich der positive Entscheid versteckt. Ich finde es absolut in Ordnung, dass die Hürden hoch gehalten werden und gewissenhaft überprüft wird, wem wir den roten Pass aushändigen. Aber muss das wirklich so lange dauern?

Nichts desto trotz, die frisch gebackene Schweizerin war jederzeit überzeugt von ihrer Tat und hat sich von der Bürokratie nicht beirren lassen. In ihrem Heimatland mahlen die Mühlen auch nicht schneller.

Wallistour Sommer 2010

August 1st, 2010

Am Mittwoch Nachmittag gehts bei Regen los Richtung Westen. In Aigle machen wir auf dem TCS-Campingplatz Rast und sehen uns in einer regenfreien Zeit das Städtchen an. Am Donnerstag Morgen besichtigen wir das schön restaurierte Schloss – sogar Linus hält tapfer mit. Am Abend steuern wir den Stellplatz von St. Leonard an, um am Morgen darauf den grössten “Lac Suterrain” Europas per Ruderboot zu befahren. Am Freitag machen wir in wirklich toller Umgebung bei Crans-Montana auf dem Camping Moubra Station. Am Samstag fahren wir per Gondel auf  den Cry d’Er. Spontan entscheiden wir uns, den Weg downhill mit dem Kinderwagen statt mit der Gondel zu wagen. Ein Fehlentscheid und Belastungstest für Material, Nerven und Muskeln. Linus hat von den waghalsigsten Manövern (fast überhängend) schlafend im Wagen nichts mitgekriegt.

Parken nach Walliser Art

August 1st, 2010

Ohne den Wallisern zu nahe treten zu wollen, aber  ich stelle hier und da gewisse Parallelen zu den Zürchern fest :-) Aber landschaftlich und hydraulisch gefällt es uns hier im Rhonetal sehr gut. Seit Freitag spielt auch das Wetter wieder perfekt mit (seit Kachelmann aus dem Knast raus ist?) und das pyrotechnische Wettrüsten auf den kleinen Seen von Cran-Montana für heute Abend läuft auf Hochtouren.

Heuschrecke oder Krokodil?

Juli 26th, 2010

Beim Abendessen entdeckt meine Frau einen Zaungast an unserem Wohnzimmerfenster. Ich teste kurz mein Makro an dem 6 cm langen Tier (Schwanz bis Kopf, ohne Fühler). Linus ist auf Grund der Farbe fest der Meinung, dass wir nun ein Krokodil auf unserem Grundstück beheimaten. Da hätte ich aber doch eher den Tele-Bereich der Kamara ausprobiert :-)

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Zwischenbericht

Juli 17th, 2010

Meine Frau hat sich mit unserem Sohn und meinem Auto für eine Weile aus dem Staub gemacht. So habe ich ungewohnt die Möglichkeit, ungestört das eine oder andere im Haus zu erledigen und endlich mein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Das Highlight war natürlich schon die “Röschti” und das Bier im alten Tramdepot, zu dem mich Ruedi alias Pedanti in seine Wahlheimat nach Bern eingeladen hat. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Abend!

Heiss

Juli 11th, 2010

Sohnemann und ich haben uns heute Nachmittag im Schatten aufgehalten. Selbst Baden wollte Linus nicht mehr. So haben wir uns an die Mineralflasche und die Pizzaresten vom Mittag gehalten und Wohnmobil-Heftli geschmökert.

Privileg

Juli 6th, 2010

Unsere Abendrunde durch den Schmittenwald gestaltet sich wegen akuter Müdigkeit unseres Sohnemannes etwas anstrengender als sonst. Dem Velo geht offenbar das Benzin aus – Papa trägt das Vehikel, Mama den Sohn. Ansonsten geniessen wir die schöne Abendstimmung und gelangen wieder einmal zur Erkenntnis, dass wir mit unserem naturnahen Wohnort ein ausserordentliches Privileg geniessen und unser Haus definitiv nicht gegen ein Penthouse in Manhattan tauschen werden!

Camping auf Korsisch

Mai 22nd, 2010

Auf Campingplätzen in Europa stösst man auf die unterschiedlichsten Standards. Sowohl bei den Sanitäranlagen wie auch bei der Elektroversorgung der Stellplätze. Da gibts vorbildliches und sträfliches zu sehen. Hier ein eher schlechteres Beispiel von Porto:

Regenprogramm

Mai 2nd, 2010

Samstag: nach 7 Jahren endlich eine Aufhängung für Gartenwerkzeuge in der Garage montieren

Sonntag: Heizungs-Erweiterung verdrahten, Apéro mit Freunden, Waldspaziergang durch den Regen (Linus will den Wurzelbänzli suchen, den kennt er aus der Märchenstunde mit Frau Kramer), Pizza backen.